British Columbia: Vancouver Island / Vancouver

Man könnte diesen Bericht auch nennen „Wir testen kanadische Autowerkstätten.“

Wie im letzten Bericht hinreichend erläutert, hatte Lothar die abgerissene Dieselleitung zum 2. Zylinder kurzerhand amputiert und erstversorgt.

Eine Reparatur der abgerissenen Dieselleitung scheint uns nicht möglich, ein Ersatzteil hier zu bekommen ist wohl noch aussichtsloser, wenn man selbst bei VW in Whitehorse diesen Fahrzeugtyp gar nicht kennt. Also muss wieder unser Backoffice eingeschaltet werden.

Während wir nun im Internetcafé unseren Hilferuf formulieren, kommt ein Mann herein und steuert direkt auf uns zu: „Ich heiße Ron, wo kommt ihr her und kann ich euch helfen?“ Hatten wir unser Display auf dem Rücken an? Später erfahren wir, dass Ron von einem großen Fernweh gepackt ist, aber leider Vancouver Island nie verlassen hat, noch nicht mal Port Hardy. Deshalb spricht er alle Fremden an, fragt wo sie her kommen und bietet seine Hilfe an.

Wir schildern unser Problem. Oh, in der Nähe des Flughafens gibt es eine Werkstatt für Dieselmotoren „Black Bird“, und in Courtenay gibt es eine VW-Werkstatt. Unseren Hilferuf in die Heimat schicken wir erst einmal nicht ab. Stattdessen pöttern wir zu Black Bird am Flughafen. Nein, leider könne man nicht helfen, erfahren wir dort, aber im Industriegebiet, gleich links beim Ehrenmal, gäbe es eine Werkstatt, die könne vielleicht helfen. Wir pöttern ins Industriegebiet. Nein, leider könne man nicht helfen, aber JM’s Mobile Welding könne vielleicht helfen. Wir pöttern zur angegebnen Adresse. Es ist eine Heizungs- und Wasserinstallationsfirma!

Eine sehr freundliche Lady empfängt uns. Sie hält die abgerissene Dieselleitung in Händen und versichert uns strahlend, dass Karl das richten könne. Natürlich muss sie ihn erst fragen. In einer Stunde, d.h. um 4:15 pm sollen wir noch mal kommen, dann ist Karl zurück. Wir pöttern noch mal ins Städtchen und finden uns natürlich pünktlich wieder ein. Die Lady hält uns strahlend die geschweißte Dieselleitung entgegen. Karl hatte es sofort gerichtet. Dummerweise stecken die Überwurfmuttern aber noch am Motor, sie waren zum Verschluss der Anschlussstellen erforderlich. „Don’t worry be happy now! Morgen früh kommt ihr wieder, dann schneide ich die Leitung noch mal durch, wir setzen die Muttern auf und ich schweiße alles wieder zusammen“, beruhigt uns Karl.

Wir übernachten am Yachthafen, dort gibt es Duschen, eine perfekte Laundry und ein paar erfolgreiche Angler.

Pünktlich um 8:00 Uhr sind wir wieder bei JM’s Installationsfirma. Eine Stunde später ist die Dieselleitung repariert und wieder eingebaut. Motor starten und er läuft und läuft und läuft, so wie sich das für einen VW gehört. Wir zahlen 120 $ und fahren, nicht pöttern, gen Süden der Insel.

Bei Telegraph Cove soll es Orcas geben. Aber uns zeigen sie sich nicht. Dafür können wir auf dem Wege dorthin die Holzgewinnung im großindustriellen Maßstab „bewundern“.

Das meiste Holz wird nach China verschifft. Dieser Handel hat die kanadische Holzindustrie, die vor 5-6 Jahren völlig darniederlag, wieder belebt.

Der kleine Ort selbst ist touristisch hoch aufgerüstet, wenngleich bereits die Hauptsaison mit dem Laborday beendet ist.

Am Abend erreichen wir noch Campbell River. Die morgendliche Kontrolle ergibt, unter dem Auto ist keine Pfütze erkennbar, gleichwohl muss Lothar 1 Literchen Kühlwasser nachfüllen. Derweil gehe ich schnell noch in den Supermarkt. Als ich zurückkomme, schimmert irgendetwas unter unserem Auto. Ich schaue nach und sehe bläuliche Tropfen vom Motorblock tropfen. Da kommt doch Freude auf. Nun entdeckt Lothar auch das Leck im Kühlerschlauch. Es ist so etwas wie ein Aneurysma. Der Schlauch muss gekürzt und das neue Ende – evtl. entsprechend aufgeweitet – wieder auf den Metallstutzen am Motor aufgesteckt und mit der Klemmklammer wieder befestigt werden. Eigentlich alles ganz einfach, wenn man nur dran käme oder das richtige Werkzeug hätte!

Wir werden die VW-Werkstatt in Courtenay nun doch aufsuchen müssen. Aber heute ist Samstag! Vielleicht haben wir Glück und die schauen sich das Leck wenigstens an, und wir können für Montag einen Reparaturtermin vereinbaren.

Kaum stehen wir auf dem Parkplatz des VW Sunwest Auto Centre, kommt sofort ein junger drahtiger Typ herausgespurtet: „Wie kann ich euch helfen?“ Lothar schildert das Problem. Jesse sieht sich den Schaden sofort an. Er stimmt Lothars Reparaturvorschlag zu und meint, das könne er (Lothar) selbst machen. Hinten auf dem Gelände sei Platz, er bringe gleich das erforderliche Werkzeug und Lothar könne loslegen. Wenn wir irgendetwas brauchen, sollen wir uns melden. Bis 5:00 pm sei die Werkstatt offen (am Samstag!).

Das Aufstecken des Schlauches hat dann doch so seine Tücken. Jesse erscheint mit einer Spezialzange zum Aufweiten von derartigen Schläuchen und einem gekröpften Schlauchgreifer. Letztendlich und nach einigem Schweiß sitzt der Kühlerschlauch da, wo er hin muss, ist mit einer Schlauchschelle ordentlich festgezurrt. Kostenpunkt nur 20 $ für den Kühlwasserstecker, der auch marode war und den Lothar in diesem Zusammenhang gleich mit ausgetauscht hat. Wir wollten es nicht glauben.

Weit fahren wir heute nicht mehr. Wir leisten uns eine Flasche Sekt auf unseren Sieg über die Tücken unseres Motörchens und suchen uns einen Campingplatz. Nach mehreren Anläufen und hilfreichen Weisungen der Einheimischen sind wir letztendlich Gäste der Air Force im Tee Pee Camping Park.

Ein Platz, wo es sich auch ein bisschen länger aushalten lässt. Lothar nutzt die Gelegenheit, unserem 3. Oldie noch eine ganz besondere Pflege zukommen zulassen. Rings ums Auto haben sich kleine Roststellen gebildet. Der Zahn der Zeit arbeitet unentwegt und besonders nachts hört er dieses verdächtige leise Knirschen und Mahlen, sagt er. Am Ende des Tages sind alle auffälligen Stellen entrostet, geschliffen, mit Rostumwandler getränkt und 2 mal lackiert. Die Türen bleiben über Nacht offen, warm genug ist es noch, damit es in den Türfalzen ordentlich durchtrocknen kann.

Morgens bei unserer Abfahrt nehmen noch ein paar Dears am Wegesrand des Camp-Parkes Aufstellung. Sie wollen fotografiert werden und stellen sich als richtige Stars auch unaufgefordert richtig in Pose. Auch ein junger Bock ist diesmal dabei und zeigt sein schon beträchtliches Geweih.

Der Weg nach Victoria, die Hauptsstadt der Insel, führt uns immer schön an der Ostküste von Vancouver Island entlang nach Süden,

und jenseits des Pazifikarmes grüßen von Ferne die Rocky Mountains.

16:00, die Kühlwasserkontrollleuchte leuchtet purpurrot, sie blinkt nicht, sie leuchtet dauerhaft! Ein Supermarkt mit großem Parkplatz auf der rechten Seite kommt da gerade recht. Wir suchen uns im hinteren Bereich einen Doppelparkplatz. Ein dicker Schwall Kühlerflüssigkeit ergießt sich beim Rangieren auf den Asphalt. Der Schlauch ist an der verdächtigen und reparierten Stelle abermals geplatzt.

Er scheint doch entweder stärker gealtert und mürbe zu sein, als gedacht, oder aber – und der Verdacht kam Lothar schon unterwegs – das Textilgewebe im Gummi wurde durch den extremen Einsatz der Aufweitungszange beschädigt. Der muss nun wohl ganz oder zumindest teilweise ersetzt werden!

Immer, wenn wir denken, es geht gar nichts mehr, kommt ein netter Mensch daher und bietet seine Hilfe an. Entweder haben wir immer unverschämtes Glück oder der liebe Gott meint es gut mit uns und passt besonders auf uns auf. Dafür können wir nur dankbar sein!

Ja, und so ist es auch hier in Qualicum. „Hallo, ich bin der Willi aus Fürstenfeldbruck, kann ich euch helfen?“ Willi lebt schon seit 30 Jahren in Qualicum. „Bei diesem Problem kann euch bestimmt Klaus helfen. Der hat seine Werkstatt gleich um die Ecke. (ca. 15 km!) „Komm, Lothar, ich fahr dich schnell hin, vielleicht ist seine Werkstatt noch offen und du kannst für morgen einen Termin vereinbaren.“ Leider war die Werkstatt schon geschlossen. Willi bemüht sich daraufhin, einen Ersatzschlauch selbst zu organisieren und fährt mit Lothar zum „Napa“ Autoteile. Leider ohne Erfolg, die Bedienung war zwar bemüht und brachte alles mögliche auf den Tresen, aber es war nix brauchbares dabei. So bleibt Willi nichts anderes übrig, als uns die Telefonnummer von Klaus zu geben und uns viel Glück zu wünschen, denn er fliege morgen nach Deutschland, um mit seinen Söhnen zum Oktoberfest zu gehen, und da gebe es noch einiges zu tun und zu organisieren.

Natürlich können wir nicht auf eigener Achse in die Werkstatt fahren, und so organisieren wir nach telefonischer Empfehlung von Klaus den CAA. Der kommt kurze Zeit später mit einem Abschleppwagen mit einer für Lothar neuen Methode.

Der schleppt uns hin zu „Klaus Automotive“, und Klaus kann wirklich helfen! Es ist eine sehr zu empfehlende Fachwerkstatt für europäische Modelle, insbesondere VW, Porsche, Mercedes, BMW,  Audi. Sie hat ihr Domizil in der Fern Road 126 von Qualicum. Hier steht eine Werkstatt neben der anderen. Klaus ist schon als Kind mit seinen Eltern nach Kanada ausgewandert, hat aber sein Handwerk bei VW in München erlernt und spricht perfekt deutsch. Der Schlauch wird gekürzt, mit einem gebrauchten Original-Endstück aus Klausens Lager ordnungsgemäß verbunden und wieder auf den Stutzen aufgesteckt und verzurrt.

Nun müssen noch 12 l Kühlerflüssigkeit eingefüllt werden.

Die ganze Operation dauert 2 Std. und wir bezahlen 120 $ (scheint wohl ein Standartpreis zu sein). Nun sollte alles gut sein!

Wir haben genug vom Testen der Autowerkstätten und möchten wieder mal etwas Schönes sehen. Hierzu bietet die kleine Stadt Chemainus, an der Ostküste Gelegenheit. Vor Jahren hatte man die Idee, alle großen kahlen Wandflächen durch Wandgemälde zu verschönern. Inzwischen ist dies eine Touristenattraktion. Folglich gibt es inzwischen einen mit gelben Fußtappen markierten Besichtigungsweg, der den Betrachter zu über 40 großformatigen Wandgemälden führt.

Und damit man kein Bild verpasst, sind die Fußstapfen mittig vor jeden Bild um 90° gedreht.

Natürlich geht es auch ganz bequem mit der Pferdekutsche.

Ein paar Kilometer weiter hat die Stadt Duncan Totem-Pfähle in ihrer Stadt aufgestellt und sie ebenfalls mit einem „food-walk“ verbunden.

Heute noch wollen wir Victoria erreichen, damit wir morgen einen ganzen Tag lang Zeit haben, die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten zu besichtigen.

Auf der Suche nach einem Nachtstandplatz schauen wir auch in den Goldstream-Park, ca. 20 km vor der Downtown. Was wir sehen sind riesige Bäume und Baumstümpfe offensichtlich von Douglas Firs, Douglasien, immergrüne Nadelbäume, die weit über 100 m hoch werden können.

Schließlich fahren wir den Government Campground kurz vor den Toren der Stadt an. Zugegeben, es ist ein gut angelegter Platz mit warmen Duschen, aber keine Elektrik, kein Wasseranschluss, und dafür 30 $ Gebühr?! Nachts ist es stockdunkel. Nicht der kleinste Strahl vom Mond oder den Sternen kann diesen dunklen Tann durchdringen, für mich (Rita) sehr beklemmend.

Die meisten Sehenswürdigkeiten in Victoria liegen praktischerweise alle dicht um das Infocenter, sodass lange Fußmärsche entfallen.

Es sind aber auch nicht so sehr viele. Architektonisch ins Auge fallen schon allein aufgrund ihrer Monumentalität das Hotel „The Fairmont Express“ und das Parlamentsgebäude.

Für die meisten Touristen ist sicherlich auch das Flanieren am Hafenbecken, das Shoppen in der nahegelegenen Fußgängerzone, das Einkehren in kleine aber feine (und daher teure) Lokale viel interessanter.

Für die Mittagspause hat uns die Lady der Tourinfo die 2 km lange Landzunge zwischen „Esquimalt Lagoon“ und Meer empfohlen. Ein sehr guter Tipp. Die paar zusätzlichen Kilometer haben sich wirklich gelohnt. Auf der einen Seite der treibholzübersäte Strand mit Picknickzonen, aber auch mit abgesperrten Bereichen zur Renaturierung, auf der anderen Seite die von der Eiszeit übrig gebliebene Lagune als großes Vogelhabitat.

Auf dem Wege kann man, wenn man sich für militärisches der jüngeren Geschichte interessiert, auch noch das Fort Rodd Hill mit dem vorgelagerten „Fisgard Lighthouse“ ansehen. Der Leuchtturm strahlt malerisch in Weiß und Rot vor blaugrauem Meer. Er ist 1860 erbaut und war das erste durchgehend betriebene Leuchtfeuer an der Westküste Kanadas. Wir haben es bei einer kurzen Außenbesichtigung belassen.

Für die Fahrt zum Fährhafen nach Vancouver nehmen wir auf Empfehlung der Info-Lady den „Scenic Marine Drive“. Er führt uns entlang der Küste und bietet immer wieder schöne Aus- und Ansichten.

Wir erreichen den Fährhafen von „Swartz Bay“ so zeitig, dass wir die Fähre um 18:00 Uhr nehmen können. Die Überfahrt dauert ca. 1 h 35 min.

Es ist schon stockdunkel, als wir in Vancouver ankommen. Für die Übernachtung haben wir uns – faul wie wir sind – ein riesiges Einkaufszentrum gleich zu Beginn dieser Millionenstadt ausgesucht, da die Campingplätze alle weiter weg liegen. Leider ist das Übernachten auf den Parkplätzen dieses Centers ausdrücklich nicht gestattet. Wir irren noch ein bisschen herum, bis wir schließlich „Tim Hortens“ finden, eine gute Alternative, weil rund um die Uhr geöffnet.

Eigentlich meiden wir große Städte. Wie ihr wisst, sind wir Landeier. Aber bei dieser Stadt müssen wir eine Ausnahme machen. Gleich auf dem ersten Campingplatz, den wir in Kanada, Nova Scotia aufgesucht haben, lernten wir Annie und Bob aus Vancouver kennen. Sie haben uns sofort adoptiert und zu sich nach Hause eingeladen. Ab Anfang September seien sie wieder zuhause, bis dahin auf Reisen unterwegs durch Kanada. Nun wollen wir dieser Einladung natürlich auch Folge leisten und lassen uns von unserem Garmin zu ihrem Haus führen.

Die Freude des Wiedersehens ist auf beiden Seiten riesengroß. Eigentlich wollten wir nur Hallo sagen, aber es kommt, wie sich jeder denken kann, anders. Nach dem Lunch unternimmt Bob mit uns eine große Stadtrundfahrt. Im MOA, dem Museum für Anthropologie, verbringen wir längere Zeit und es hätte gern noch mehr sein dürfen. Wir sehen eine unglaubliche Fülle von Exponaten, die hier zusammengetragen wurden. Tausende von Objekten aus aller Welt erzählen tausende Geschichten der Urbevölkerung, der Natives und der First Nations.

Natürlich gibt es auch in diesem Museum einen Gift-Shop, in dem Nachbildungen verschiedener Exponate für horrendes Geld verkauft werden, wie z. B. diese Maske „Raven & Hunter of the Woods“ von Bill Henderson für 6.000 $.

Schon gestern Abend, aber auch heute Morgen beim Breakfast erhalten wir von Bob und Annie

noch einige gute Tipps und Informationen

für unsere Weiterreise nach Vernon im Okanagan Valley, „dem“ Weinanbaugebiet Kanadas. Um 10:00 geht’s los mit frisch reparierten Leitungen und Schläuchen. Mal sehen, ob wir Ron und Peggy in Vernon ausfindig machen können, eine Adresse haben wir nicht, noch nicht.

 

 

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3 Antworten zu British Columbia: Vancouver Island / Vancouver

  1. Gerhild & Harald sagt:

    Hallo ihr 2,
    nachdem wir mit Google Street View den Hof von „ Klaus Automotive, 126 Fern Rd E, Qualicum Beach, BC V9K 1T7, Kanada“ Gott sei Dank erfolglos nach dem 3. Oldie abgesucht haben ;-), nehmen auch wir an, dass euer Spezialist für „European Auto Repairs“ ‎sauber gearbeitet habt und diese Art stressiger Test kanadischer Autowerkstätten nun erst mal beendet ist. Schließlich ist BC dafür viel zu schön und z.B. ein Test kanadischer Eisweine im Okanagan Valley sicher sehr viel netter, wenn vielleicht auch nicht gerade sehr viel preiswerter – wir warten eure Erfahrungen ab.

    Liebe Grüße aus der Heimat und „um die Ecke“ hier auch mal schöne Grüße an den Profisegler, der ja eigentlich nun wieder im Lande sein müsste und von seinen Erfahrungen in der Ägäis und mit der „Gurkentruppe“ (Zitat) berichten müsste – wenn er denn das richtige Segel gesetzt hat 😉 Macht‘s gut und god tur! Gerhild und Harald

  2. Kanalratte sagt:

    Hallo ihr3!

    melde mich zurück! bin gleich nach meiner Rückkehr aus Griechenland an den PC gestürzt und habe zusammen mit Rita die überwältigende Bilderflut genossen.Es scheint ja diesmal von einem Highlight zum anderen zu gehen. Grandios die Landschaft, Gletscher, die Orcas und Wale und was da sonst noch so farbenfroh rumkreuchte und fleuchte. Einfach umwerfend schön. Mit eurer Schiffstour habt ihr ja einen echten Volltreffer gelandet. Einfach nur toll. Da freut sich das sehnsüchtige Herz.
    Genießt es weiterhin .Ich gönne es euch von Herzen. Schön, dass die diversen Aneurysmen des 3. Oldies erfolgreicht gestentet werden konnten. Manchmal tut er mir ja etwas leid, wenn ich den Zustand der Pisten so sehe. Ist wirklich ein braves Arbeitstierchen.Es scheint aber kalt zu werden. Bei einigen eurer Regenbilder habe ich direkt vor dem PC eine Gänsehaut bekommen, insbesondere ,weil ich weiss, dass Rita oft eine „Früßhippe“ ist. Naja, man kann ja zwiebelschalenförmig aufrüsten.

    Unser Segeltörn war unspektakulär, diesmal aber in der 2. Hälfte rel. kalt und teilweise verregnet.Hatte auch nicht genug warmes Zeug dabei gehabt und manchmal gefroren.Bemerkenswert waren der 1., 2. un 8.Tag mit Wind um bis zu 55 Knoten(entsprechend knapp 10) sowie maximale Speed von 11-12,5 Knoten in der Surf. DAS hat dann doch Spass gemacht. Ansonsten der übliche Zinnober.
    So,das war es erstmal. Vielen Dank für die tollen Eindrücke und weiterhin gesunde und pannenfreie Weiterreise.
    Eure Kanalratte

  3. Hallo 3Oldies

    Herzlichen Dank für euren Besuch und Kommentar auf unserem Reiseblog. Dies hat uns sehr gefreut!

    Wir sind nun im Death Valley und alle drei (wir zwei und unser Truckcamper) sind wohlauf und immer noch motiviert die Welt zu erkunden 🙂

    Jede Reise hat (leider) einmal ein Ende. So hoffen wir, dass ihr nun gut in eure Heimat zurückkehrt und noch lange von euren Erlebnissen zehren könnt.

    Viel Glück, Gesundheit und eine gute Heimreise wünschen
    Angela und Claudio

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