Kleiner Abstecher in den Regenwald

Sábado, 2011-05-28
Gegen 9:30 geht’s los auf der Ausfallstraße Richtung Puno, wo die schlimmsten Ausschreitungen der Proteste herrschen sollen. Aber bis Urcos ist alles ruhig. Hier biegen wir ab auf die neu ausgebaute „Interoceánica“ (Corredor Vial Interoceánico Sur), ein gigantisches Gemeinschaftsprojekt von Peru und Brasilien, um den Pazifik mit dem Atlantik auf dem Landwege zu verbinden.

Das erinnert so ein bisschen an die legendäre „Route 66“ in den USA. Hier gibt es jetzt durchgehend Asphalt, moderne Brücken und zeitgemäße Bach- und Flussdurchfahrten.

Die im Reiseführer noch umschriebenen Beschwerlichkeiten der Reise mit „knüppelharter Piste“ zur Dschungelstadt Puerto Maldonado gehören der Vergangenheit an. In Serpentinen schrauben wir uns zunächst auf den 1. Pass von 4.200 m. Dann geht es wieder abwärts auf 3.500 m. Nun beginnt der Anstieg zum Pass auf 4.800 m. Wir fahren durch eine wunderschöne Landschaft, zunächst mit Ackerbau und Viehwirtschaft, später nur noch Schafe und andine Kleinkamele. Hier gibt es nur noch Moose und Flechten.

Unsere Mittagspause machen wir natürlich oben auf 4.800 m. Kaum haben wir angehalten, tauchen auch schon 3 Kinder wie aus dem Nichts auf und belagern uns, fast klettern sie durchs Fahrerfenster, um das Innenleben dieses seltsamen Autos besser in Augenschein nehmen zu können.

Jeder bekommt zum Schluss der Fragestunde noch eine Apfelsine und wir: „nececitamos una pausa“. Was sich uns bei der Weiterfahrt bietet, ist einfach nur gigantisch: die östlichen Hänge der Anden (selva alta) umfassen das gesamte Spektrum des tropischen Regenwaldes. Auf 35 km geht es 2.000 Höhenmeter nach unten, eine Serpentine jagt die andere.

Unsere Bremsen finden das – trotz Motorbremse im niedrigen Gang – gar nicht so lustig, die Bremsflüssigkeit fängt an zu kochen. Und irgendwann ist es dann soweit: „Bremspedal küsst Bodenblech“, ohne dass da irgendetwas bremst. Und das finden wir dann gar nicht mehr so lustig. Mit Motorbremse und Feststellbremse in den Spitzkehren und Schweiß auf der Stirn (3 Tonnen schieben ganz schön talabwärts) schaffen wir auch noch die weiteren 2.000 Höhenmeter abajo, vorbei Bergdörfer, die einsam in der schroffen Bergwelt liegen.

Wir waren wegen der ausgefallenen Bremsen derart angespannt, dass wir leider nur wenige Bilder gemacht haben. Aber die können wir ja auf der Rückfahrt nachholen, wenn es bergauf geht.

In Quincemil am Rio Marcapata, einem kleinen Urwalddörfchen, haben wir wieder einmal an der Plaza unseren Nachtstandplatz gefunden. Auch dort wurden wir sogleich von Kidis umringt und mit Fragen bombardiert.

Domingo, 2011-05-29
Früh ergreifen wir hier die Flucht, es hat sich wohl unter den Kidis herumgesprochen, dass Außerirdische gelandet sind, und alle wollen fotografiert werden. Bevor wir auf die Piste gehen, tanken wir bei einem Opa noch ein 5 Gallonen Diesel, aus einem Eimer in unseren Tank geschüttet. Wir dachten, nun beginnt die große Ebene, so wie unser Kartenmaterial es suggeriert. Weit gefehlt, weiter geht es mit jeder Menge Kurven, bergauf, bergab, durch dichten Regenwald mit Bananenstauden, Schilf, Eukalyptusbäumen, wunderschön blühende Pflanzen, riesengroßen Schmetterlingen.

Irgendwann passieren wir die Grenze zum Departement „Madre de Dios“. Ein faszinierender Name für einen Landesteil. Man stelle sich vor, eines unserer Bundesländer hieße „Mutter Gottes“.

Die ursprünglichen Einwohner dieses Gebietes waren die Mojos, die den Inkas lange Zeit heftigen Widerstand leisteten.

Ja, und ab Santa Rosa beginnt dann wirklich die tropisch heiße und feuchte Amazonastiefebene (selva baja) mit vereinzelten Dschungelhütten in saftigem Grün,

aber auch mit größeren Neuansiedlungen. Der Ausbau der Straße hat wohl viele Menschen angelockt, die nun hier ihr Glück versuchen. Unter Plastikbahnen werden Motorräder repariert, haben sich kleine almacenes eingerichtet, werden Garküchen und Restaurants betrieben, und natürlich wohnen diese Menschen auch gleich hier. Alle 20 bis 30 Kilometer steht eine kleine Dschungelschule, auf der Straße gesichert durch mordsmäßige Drempel, die man tunlichst im Schritttempo überwindet.

Die Straße führt zum Teil entlang des Rio Madre de Dios. Hier wurde vor Jahren Gold gefunden. Noch heute graben und waschen die Menschen die Erde nach Gold aus.

Am frühen Nachmittag erreichen wir Maldonado. Das „kleine Dschungelstädtchen“, so unser Hotelier, entpuppt sich als sehr quirlige Hauptstadt des Departments Madre de Dios. Jede Menge Mopeds und Dreiradmopeds wuseln durch die Straßen. Es zieht uns zum Fähranleger des Rio Madre de Dios, vielleicht bringt die Nähe zum Wasser ein wenig Kühlung.

Natürlich nicht, schließlich sind wir im Dschungel und nicht am Meer. Aber eine Reihe von großen Bäumen spenden ausreichend Schatten für den Nachmittag. Nicht um sonst halten die Taxi-Mopedfahrer hier ihr Mittagsschläfchen.

Am frühen Abend nimmt der Verkehr des Zubringedienstes zum Fähranleger jedoch derart zu, das wir uns umparkieren.

Lunes, 2011-05-30
Mit ausschlafen ist nix. Wir haben nämlich an der Großbaustelle der neuen Brücke über den Rio Madre de Dios geparkt.

Mit Fertigstellung dieser Brücke ist die letzte Lücke in der Interoceánica auf peruanischer Seite geschlossen.

Also machen wir uns zeitig auf den Rückweg. Hier und da legen wir noch einen Fotostopp ein.

Im Dschungeldörfchen von gestern, Quincemil, tanken wir wieder bei dem Opa aus dem großen Eimer. Es ist noch früh am Tage. Gemütlich geht es weiter, Zeit für Fotos von tollen Wasserfällen

und Straßendörfer haben wir auch noch.

Nach 15 – 20 km fängt der Motor an zu bocken, er läuft nicht mehr rund, hat viele Aussetzer, was bei Bergfahrt natürlich besonders problematisch ist. Die Ursache können wir uns zunächst nicht erklären. War der Sprit vom Opa schlecht? Mit 15-20 km/h kämpfen wir uns wie von Krämpfen geschüttelt mühsam aufwärts. Es wird dunkel und wir kommen bei 2.500 m in Nebelwolken. Alles verschwimmt in gespenstischem Grau. Die Strecke ist einsam, doch dann sehen wir durch den Nebel Lichter, oben am Berg, noch weit entfernt, aber es sind Lichter! Wir schaffen auch diese Höhe noch und biegen von der Hauptstraße in das kleine Andendorf Marcapata ein, ohne zu wissen, ob wir hier einen Standplatz im Dustern finden. Die Freude ist riesengroß, als sich hinter den ersten Häusern eine kleine ebene Plaza auftut, an der wir unseren LT erst einmal abstellen.

Martes, 2011-05-31
So können wir auf keinen Fall weiterfahren. Vielleicht gibt es ja einen Mechanico? Wir wollen im Rathaus nachfragen, aber hier ist nur eine Baustelle. Nebenan im Comicário sind die beiden Amtsstuben verwaist. Hilfe suchend stehen wir auf der Plaza. Eine Señora spricht uns an “¿Nececitan un baño, una ducha?“ „No, nececitamos un mechanico!“ Wir lernen Somy, den Engel des Pueblo kennen! Und schon greift sie zum Handy. Noch ein Gang ins Verwaltungsgebäude, weitere Telefonate und schon steht ein Mechanico am Auto. Nach diversen Riechproben, zu denen er auch die inzwischen zusammengelaufene Bevölkerung einlädt, bestätigt er, wir haben bei dem Opa in Quincemil ein Diesel-Benzin-Wasser-Gemisch getankt! Das Zeugs muss raus, aus dem ganzen System. Also, Black-Water-Tank ausbauen, Diesel-Benzin-Wasser-Gemisch abpumpen, Dieseltank ausbauen, reinigen, Diesel-Filter ausbauen, reinigen.

Nach 3 Std. ist die Arbeit getan. Alles ist wieder eingebaut, neuer frischer Diesel eingefüllt, auch aus einem Einer, aber unter Kontrolle von Somy gekauft und der Motor läuft wieder ohne Stottern, wie ein „Dilldop“! Wir wollen den Mechanico bezahlen: „No, nada.“ El Major, der Bürgermeister, habe angeordnet, es kostet nichts (der Mechanico ist Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung). Wir fragen Somy, ob dies seine Richtigkeit haben könne. „Si, ich tue dem Major einen Gefallen, und er tut mir und meinen Freunden einen Gefallen, das ist normal!“ Das können wir aber nicht gelten lassen und machen uns auf den Weg zur Hütte vom Mechanico und drücken ihm 200 Soles in die Hand. Er freut sich.

Wir beschließen, heute nicht mehr weiter zu fahren, wir bleiben bis morgen. Gegenüber von unserem Parkplatz ist „El Centro de Salud“. Die Krankenschwestern haben Mittagspause. Neugierig und mit vielen Fragen blicken sie in unser sweet home. Lothar hat sich lang gelegt, sein Rücken will heute nicht so wirklich gut funktionieren, Wirbel raus gesprungen? Zunächst trollen sie sich auf eine Parkbank. Aber nach kurzer Zeit erscheint eines der Mädels und fragt, was wir denn mit dem Sprit machen, der immer noch am Rand der Palza in Kübeln steht. Die Gesundheitsstation kann ihn gut gebrauchen, zur Reinigung der Fußböden. Gerne spenden wir dieses Teufesgemisch, die Schwestern sind glücklich, kein Geld für Reinigungs- und Desinfektionsmittel ausgeben zu müssen! Und wir, dass wir es los sind!

Somy hat sich inzwischen wieder ihrer Arbeit gewidmet, am späten Nachmittag treffen wir sie wieder. Sie setzt die Arbeit eines dänischen Priesters fort, der viele Jahre in diesem Pueblo gearbeitet hat, aber inzwischen 85-jährig verstorben ist. Einen neuen Priester gibt es nicht. Neben vielen anderen Dingen hat Peter ein Zentrum zur Selbsthilfe der Bevölkerung eingerichtet. Frauen lernen hier ihren Lebensunterhalt mit Webarbeiten, Töpfereien, Strickereien zu verdienen, natürlichen alles nach herkömmlichen Quechua – Methoden.

Das wichtigste Projekt aber ist die Förderung, Bildung und Versorgung der Kinder. (300 Kinder erhalten hier täglich eine warme Mahlzeit) Und diesen Kindern hat sich Somy insbesondere verschrieben. 2 Quechua-Kinder hat sie aufgenommen und ist mit Recht sehr stolz darauf, dass sie nach nur 2 Monaten lesen und schreiben können. Das Mädel hat außerdem Weben gelernt, der Junge ist sehr aktiv im eigenen Radiocenter auf Quechua.
Somy lädt uns ein, in die kleine Kapelle von Pater Peter mitzukommen. Es ihr Ruhepunkt, hier schöpft sie Kraft für ihre Arbeit, für ihr Leben. Sie erzählt uns von Pater Peter, dem Dänen.

Lange sitzen wir hier, es ist inzwischen dunkel, es ist sehr kalt, beheizte Räume gibt es hier nicht. Wir beschließen den Abend mit dem Versprechen, morgen früh noch die außergewöhnliche Kirche des Pueblos besichtigen zu können.

Ein bemerkenswerter Tag geht zu Ende.

Miércules, 2011-06-01
Eigentlich sollten wir heute in Cusco sein, zwei Arzttermine stehen an. Aber Sumy hat das gestern Abend noch per Handy für uns geregelt und die Termine auf Donnerstag verschoben.
7:30 Uhr, Wir wollen gerade frühstücken, die „Panesitos“ sind aufgebacken und warm. Da steht Lucia an der Seitentür mit einer Schüssel Pellkartoffeln, „Papas de Marcapata!“ Wir hatten sie gestern Abend kennen gelernt, sie hat mit ihrem Mann einen kleinen Almacén. Dort hatten wir noch schnell das „Nötigste“ eingekauft, 1 Flasche Ron, 8 Döschen Bier und 8 Flaschen agua con gas. Wir interessierten uns für all die Ware, die in Säcken dort herumsteht, auch für die kartoffelähnlichen Teile in bunten Farben. Und nun bringt sie uns eine bunte Auswahl, bereits gekocht, zum Frühstück. Munter schreitet sie auch zur Tat und pellt sie ratsfatz mit den Fingern.

8:00 Uhr, Somy klopft an unsere Tür: Kirchenbesichtigung! Wir haben auf unseren Reisen ja schon wirklich viele Kirchen und Dome besichtigt, aber dies war dann doch etwas ganz besonderes, eine fast 500 Jahre alte Kirche, vom Fußboden bis zur Deckenbemalung immer noch nahezu in ihrem Urzustand.

Und das ganze wurde noch unterstrichen, als Somy eine CD auflegte mit dem Song „My bonny is over the ocean“. Das haut einen einfach um! Dann sind wir noch einmal in Peters Kapelle gegangen und wir konnten die gesamte CD hören, eine CD, die Somy von einer Reise aus Deutschland mitgebracht hat.
Nachdenklich machen wir uns auf den Weg nach Cusco. Ohne weitere Zwischenfälle erreichen wir das Club-Hotel am späten Nachmittag.

 

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7 Antworten zu Kleiner Abstecher in den Regenwald

  1. Jürgen sagt:

    Wow – was für’ne Erfahrung! Wie so oft auf Reisen, Zufälle und Pannen enden oft mit den besten persönlichen Kontakten mit Einheimischen.
    Schade nur, dass der Regenwald nun bald noch mehr brandgerodet wird, das Land ausgebeutet, und dann vermutlich einfach brach liegengelassen – weiter zum nächsten Plot. Peru ist auch so arm, dass die sich kaum Natur- und Umweltschutz leisten können…
    Die Individualpersonen kann man meist sogar kaum verurteilen, in ihrer Armut, aber die Menge bringt halt rapiden Umbruch und Zerstörung.

  2. Jeanette sagt:

    Hey ihr wild Reisenden,

    nachdem Anja nun eure Mail weitergeleitet hat, wollte ich doch auch mal versuchen ein Lebenszeichen von mir zu geben. Ich habe eure Webseite schon verfolgt, aber bei den Mengen aN Informationen und Bildern gleicht es schon einem Reiseführer! Unglaublich! Dafür braucht man echt mal Zeit, um das alles nachzulesen.
    Ich hoffe es geht Euch gut und Lothar, Du wirst sehr im Chor vermisst, nur damit Du das weisst!!!! 😉
    Im Sommer reise ich mit einer Freundin auch nach Peru. Daer werde ich euren Blog nochmal genauer studieren! 😉 Es gebt über Cusco ins Canyon Tal, Machu Picchu, Titicacasee und zum Manu Nationalpark…. also eine kleine Rundreise, was eben so in kurzer Zeit zu machen ist. Bin mal gespannt ohne ein Wort spanisch.

    Also lasst es euch gut gehen und ich sage bis bald, mit lieben Grüßen,
    Jeanette aus dem En-Chor

  3. Gerhild & Harald sagt:

    Wow – también! Nachdem wir gestern Nacht gegen 0:30 Uhr Euren Bericht über den „Ritt“ auf dem „Boleto Turístico del Cuzco“, und dann vom geplanten Trip in den Dschungel gelesen hatten, haben wir uns an Hand des Datums dieser Veröffentlichung erst mal damit beruhigt, dass es Euch wohl immer noch ganz gut gehen muss. Heute Morgen war es dann sicher: Dank der beeindruckenden Hilfsbereitschaft, auf die ihr immer wieder trefft, geht es Euch offensichtlich wieder gut und ihr seid wohlbehalten zurück im Clubhotel, das wir uns inzwischen auch im Internet angesehen haben.

    Nicht nur wegen des panschenden Opas in Quincemil (für eure Rückfahrt hatte er wohl den Diesel ein bisschen verlängern müssen) und den beeindruckend hilfsbereiten Menschen in Marcapata werdet ihr auch diesen 400-km Abstecher in den Regenwald in bleibender Erinnerung behalten. Schön, die Fotos von den neugierigen Kindern und berührend – auch die, die die Armut der Menschen zeigen. Sicher ist die „Interoceánica“ für viele Menschen eine (vage) Hoffnung, dass sie den artenreichsten Waldgebieten der Erde und den indigenen Völkern im Endeffekt mehr schadet ist zu vermuten.

    Ein bisschen sorgen wir uns jetzt noch um die aktuelle Situation in der Gegend um Puno. Nach den heute (am 5.6.2011) noch aktuellen Hinweisen des AA ist die Hauptverbindungsstraße nach Bolivien / La Paz über Desaguadero geschlossen. Für uns sieht es so aus, als wäre das eure Route zu Ernesto? Wahrscheinlich ist ja Euer „Boleto“ (Touristenticket) langsam abgearbeitet und der tapfere 3. Oldie soll ja dann doch mal endlich neue Spurstangen (und vielleicht auch eine Überholung der Bremsanlage) bekommen ;-).

    Wir schicken Euch herzliche Sonntagsgrüße und hoffen, dass der Wahlausgang in Peru keine neuen Eskalationen verursacht. Passt schön auf Euch und Euer „carro casa“ auf. Gerhild und Harald

  4. Wow!!!!

    Zuerst mal die liebsten Grüße von Eurem Uli/Baloo aus Bad Hersfeld mitten im Probenstress. Am 17. Juni haben wir Premiere und ich kann Euch sagen, da sind einige mit den Nerven ganz schön am Ende (Ich natürlich nicht, denn wie Ihr wisst hab ich`s ja mit der Gemütlichkeit).
    Heute hatte ich Probenfrei und da dachte ich: Schaust Du mal, wie sich die drei Oldies so schlagen:
    Nochmal – Wow!!
    Das war ja ein wunderschöner Artikel und noch beeindruckendere Bilder. Liest sich wirklich spannend. Ich bin höchst beeindruckt von Eurem Mut und werde jetzt öfter bei Euch reinschauen.
    Alle besten Wünsche und das Ihr gesund und munter den Rest Eurer Reise erleben könnt.

    Uli Wewelsiep

  5. Klaus Hagedorn sagt:

    Liebe Oldies, okay, auch ich brauche Nachhilfe im Kontaktieren, ist ja jetzt gelungen. Ich bin schwer angetan von euren Fotos und Berichten. Habt ihr schon einen Verleger für euer Reise-Tagebuch ? Ist ja total spannend, was von euch aus der Fremde zu hören. Ich freue mich, euch drei bei guter Verfassung zu sehen. Obwohl: Kann es sein, dass Lothar etwas weißer geworden ist, während Rita immer jünger aussieht ?
    Haltet durch, und uns auf dem Laufenden.
    Ganz herzliche Grüße vom Klaus ausm Enchor.

  6. Jens Schütt sagt:

    Hallo ihr lieben!

    Find ich supi, was ihr da mcht.

    LG aus Köln

  7. Kanalratte sagt:

    Hab ich dir nicht gesagt,du solltest die Bremsflüssigkeit wechseln!? Na ist ja nochmal gut gegangen. Tolle Storie, Tolle Bilder.Ein Traum an Landschaft. Und immer wieder schön, die Hilfsbereitschaft der Menschen. Geht hier garnicht . Immer nur Mißtrauen. Aber Arme haben offensichtlich nichts zu verlieren und sind deshalb offener. Ohne „Nachbarschaftshilfe “ geht eh nix. Das prägt.
    Traurig fand ich die Slumfotos. Was für ein S……leben am Rande des Verhungerns und ohne Perspektive…..Unvorstellbar.Brandrodung,naja es ist eh zu spät. Wir haben m.E. schon den point of no return überschritten-
    Dazu kurze news aus old Germany. Wir haben hier eine EHEC-Epedemie in Niedersachsen und Restdeutschland, ausgelöst durch ein neues mutiertes absolut resistentes Colibacterium. Es produziert Toxin und die Patienten verrecken mit Symptomen des Ebolavirus.(Blutige Zersetzung der inneren Organe) Eine Therapie gibt es nicht, nur Dialyse und Blut/Plasmaaustausch. Aktuell ist Salat Gurken Tomaten Sojasprossen etc- essen Tabu. Der Keim verbreitet sich über Gemüse. OK.Pizza schmeckt auch gut.Aber beeindruckend ist die allgemeine Hilf-und ratlosigkeit doch.
    Heute sind es 33Grad und es hat die ersten Tropfen!! seit7 Wochen geregnet.(Von einem ganz kleinen „Scheuerken“ vor 3 Wochen abgesehen.Wasserstand Steinhude minus 45 cm . 23 Grad Wassertemp..Ich habe begeisternde Segeltage hinter mir und fühle mich mit etwas Suggestion wie in der Karibik. Ist echt schön hier.Das Wochenende habe ich komplett auf dem Boot verbrachtund gelebtAbends noch eine geilejam session mit Gitarre und Saxophon und bei der Regatta den letzten Platz gemacht.(Habe den Start versaut,wollte Anlauf mit Schmackes machen und bin durch winddreher in einer bekalmten Zone verhungert. Echt peinlich, aaaaahh… 15 min . nach Startbeginn über die Startlinie! )
    Na denn , bis bald!
    eure Kanalratte

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