Cusco und Umgebung

Sábado, 2011-05-14
Der heutige Tag ist zum Ausruhen! War doch ganz schön anstrengend, die Tour nach und in Machu Picchu, die alten Steintreppen rauf und runter.

Domingo, 2011-05-15
Bis 10:30 müssen wir den Playa de Estacionamiente verlassen haben, dann möchte der Senior mit seiner Familie zum Sonntagsausflug auf’s Land fahren und der Hof wird abgeschlossen. Vorher wollen wir aber im WiFi-Café noch unseren Geburtstagsanruf bei Christian machen. Bei diesem Telefonat beschließt der Familienrat, dass wir nicht länger auf den Postsuchdienst warten. Wir bestellen die fehlenden Ersatzteile also noch einmal!
Pünktlich treffen wir im Playa ein und wollen flugs vom Hofe reiten. Aber unser 3. Oldie springt nicht an. Gott sei Dank ist die Zufahrt abschüssig und wir können das WoMo in der Straße anrollen lassen.
Noch ein bisschen einkaufen für die nächsten Tage und dann suchen wir das Saqsaywamán – die Falkenfestung – auf, gleich oberhalb der Stadt. Dieses mächtige Bollwerk soll vom 10.Inka Túpak Yupanki zum Schutz der Inca-Hauptstadt Cusco errichtet worden sein. Von der Festungsanlage sind trotz der teilweisen Zerstörung durch die Spanier und zahlreicher Erdbeben die dreifachen, im Zickzack erbauten Zyklopen-Mauerwälle noch sehr gut erhalten. Die gewaltigen Felsblöcke sind auch hier passgenau bearbeitet und teilweise so miteinander verzahnt, dass auch größere Erdbeben ihnen nichts anhaben konnten.

Weil wir Morgen früh bei Ernesto anrufen wollen, um die fehlenden Teile genau abzuklären, beziehen wir hier auch unseren Nachtstandplatz. Wir haben’s uns gemütlich gemacht, da klopft es an die Fahrertür. Der Wachmann erklärt, hier dürfe man nicht über Nacht stehen bleiben. Wortreich erläutert Lothar ihm, dass wir aber hier stehen bleiben wollen und müssen. Mit jedem spanischen Wort, das Lothar sich mühselig abringt, wird das Grinsen des Wachmanns immer breiter. Schließlich gibt er sein OK und zieht von dannen. Offensichtlich hat er begriffen, dass diese Gringos keinerlei Gefahr für seinen Parkplatz darstellen.

Lunes, 2011-05-16
Gleich früh fahren wir wieder runter zur Saphi. Aber alle Internetcafés sind noch geschlossen, überhaupt scheint die Stadt um 8 Uhr morgens noch zu schlafen. Also erst einmal frühstücken. Schließlich finden wir dann eine Stunde später ein Internetstübchen in der Plateros 388, das schon offen hat und auch die Benutzung des eigenen Laptops ermöglicht. Auch gibt es hier ein Teléfono international. Das Telefonat mit Ernesto ergibt, dass die Spurstange rechts fehlt. Ein Mail an das Backoffice mit der neuen Bestellung und wir können uns auf die Rundreise um Cusco begeben.
Unser erstes Ziel ist Chinchero, zur Zeit der Inkaherrschaft ein bedeutendes Landwirtschaftszentrum mit 10 Gemeinden.

Gut erhaltene Mauern mit Trapeznischen und die Reste des Palastes von Túpac Yupanki sind zu besichtigen und natürlich die Kollonialkirche, die auf alten Fundamenten errichtet wurde. Ganz besonders eindrucksvoll finden wir dir Deckenmalereien mit Naturfarben, die man aber leider nicht fotografieren darf. Unglücklicherweise ist mir dann aber doch ein Blitz losgegangen :-).

Wir sitzen auf den alten Mauern und lassen den Blick schweifen über perfekt angelegten Terrassen.

Interessant finden wir auch die naiven Dachfiguren, deren Sinn und Zweck wir uns bei Gelegenheit noch mal erklären lassen müssen.

Auf dem Rückweg durch die Gassen mit Artesanías-Händlern erwerben wir nach harten Verhandlungen nach allen Regeln der Kunst 2 Ponchos, die uns schon auf dem Hinweg durch ihre schöne Farbgebung aufgefallen waren, für je 80 statt 100 Soles.

Auf der Weiterfahrt zu den Salineras de Maras, kommen wir vorbei an Feldern und Äckern, auf denen die landwirtschaftliche Bevölkerung beim Ernteeinsatz ist. Großmaschinen sind hier nicht gebräuchlich, alles geht mit menschlicher Arbeitskraft.

Bei untergehender Sonne erreichen wir die Salineras. Die 5 Soles / Person zahlen wir gern, zumal wir hier einen schönen Nachtstandplatz haben. Die Salzgewinnung in den Terrassenbecken, die von Generation zu Generation weitervererbt werden, erfolgt nur von Mai bis Oktober. Dann hacken Kinder und Frauen die Salzschollen los, die Männer tragen sie in Säcken auf schmalen Mäuerchen zu Tal.

Martes, 2011-05-17
In der Vormittagssonne bietet sich ein prachtvolles Bild über die Salzterrassen, die je nach Stand des Kristallisierungsprozesses in unterschiedlichen Farben leuchten, von gelbbraun bis schneeweiß.

Rita traut sich nicht so recht über die teilweise äußerst schmalen Mäuerchen zwischen den Becken, aber sie ist mutig und kommt ein paar Hundert Meter mit.

Weiter geht die Fahrt nach Muray, das einen einzigartigen archäologischen Komplex anzubieten hat. Hier befand sich zur Zeit der Inkas ein landwirtschaftliches Versuchszentrum, in dem verschiedene Sorten Getreide getestet wurde. Dazu wurden im Talgrund Terrassen in konzentrischen Ringen, bergaufwärts in elliptischen Ringen angelegt und mittels Kanälen und Gräben bewässert.

Das erste Mal überwinden wir die Höhenunterschiede zwischen den Terrassen auf sog. „Fliegenden Treppen“. Dabei sind als Treppenstufen lange Steine als Kragarme in die Mauern eingelassen.

Die Tempelburg Ollantaytambo haben wir schon auf der Fahrt nach Machu Picchu gesehen, und so entschließen wir uns, nach Calca zu fahren, um uns in der nahe gelegenen Therme Machacanda zu aalen. Dabei fahren wir durch eine beeindruckende Landschaft, die beherrscht wird von den schneebedeckten Gipfeln der Cordillera Vilcanota.

In dem kleinen idyllischen Örtchen Calca begrüßt uns ein überdimensionaler Puma.

Und dann sehen wir auch schon von weitem die Nebelschwaden über den Thermen aufsteigen – haben wir gedacht. Doch dann die Enttäuschung: die Straße ist wegen Bauarbeiten gesperrt, die Nebelschwaden entpuppen sich als Staubwolken. Abends ab 18:00 sei die Zufahrt wieder möglich, aber die Straße sei in sehr schlechtem Zustand. Rita ist das bei Dunkelheit zu gefährlich, und ich beuge mich der 2/3 Mehrheit.
Wir fahren zurück nach Urubamba zu dem Campground Los Cedros, dessen idyllische Lage im Reise-Knowhow besonders hervorgehoben wird. Noch bei Helligkeit begutachten wir die sehr schmale Zufahrt neben einem kleinen, Wasser führenden Graben. „Ein guter Fahrer schafft das“, so die Worte des Eigners Cesar. Das fordert mich natürlich heraus, und ich nehme das erste Hindernis um die Hausecke mit Bravour.

Doch dann, 20 m weiter passiert es. Zwar bin ich immer noch in der Spur, doch der Boden gibt nach und wir versinken bis zum Bodenblech im Erdreich. Keine Chance, hier allein wieder heraus zu kommen. Alle Bemühungen mit Steinen und Brettern nutzen nix, wir sitzen fest.

Cesar ruft seinen Freund an, der einen Allrad-Offroader hat. Der will uns auch helfen. Nach einer halben Stunde – es ist inzwischen rabenschwarze Nacht – taucht er tatsächlich auf und macht ein zuversichtliches Gesicht. Zur Sicherheit nehme ich beide Abschleppseile, um die Autos zu verbinden. Und dann, mit Schieben und Ziehen und eigener Traktion kriegen wir unseren 3. Oldie rückwärts aus dem Dreck.
Ich zirkele ihn rückwärts zurück auf die Straße, wo wir ihn für die Nacht abstellen können. Rita gibt eine Runde, Pisco für die Alten, Cola für die beiden Söhne Christian und Christofer, die kräftig mitgeholfen haben. Wir diskutieren noch ein bisschen über Politik und Wirtschaft, und dann gibt’s für uns die heiß ersehnte warme Dusche.

Miércoles, 2011-05-18
Mittagspause machen wir an einem Mirador oberhalb des pittoresken Städtchens Pisaq am Rio Vilcanota, das wir ja schon kennen.
Dann geht es weiter nach Tambomachay. Nach überwiegender Meinung handelt es sich bei dieser um 1500 errichteten Anlage wohl um ein Heiligtum zur Ehrung des Wassergottes. Offensichtlich war man sich damals des Wassers als lebenswichtiger Ressource durchaus bewusst. Die Bezeichnung „Bad des Inka“ rührt wohl daher, dass wir Wasserbecken immer irgendwie mit Baden verbinden. Noch heute spenden Quellen ganzjährig Wasser, das in Kanälen über 4 Terrassenmauern in steinerne Becken geführt wird.

Als nächstes Ziel haben wir Pukapukara ausgesucht, eine kleine Bergfestung mit Verteidigungsmauern, Treppen, Grundmauern von Wohn- und Lagerhäusern und Türmen. Es mag wohl ein Kontroll- und/oder Lagerposten gewesen sein, strategisch günstig gelegen an der Straße zwischen Cusco und Pisaq. Vielleicht ist auch ein Zusammenhang zu sehen mit dem Wasserheiligtum Tambomachay und dem benachbarten Landsitz des Inkas Túpuk Yupanki. Man kann so herrlich spekulieren angesichts alter Steine :-).

Wir fahren weiter nach Q’engo, einem Kult- und Festplatz mit stark zerklüfteten Felsen. Es ist 17:30 und schon fast dunkel, sodass wir die Besichtigung auf morgen verschieben.

Aber selbst in stockdunkler Nacht kommen immer noch Touri-Gruppen, die von ihrem Guide mit Taschenlampe durchs Gelände geführt werden. Die verkaufen das bestimmt als besonderes Event. Wir richten uns auf dem Parkplatz für die Nacht ein, wir müssen ja nicht hetzen.
Irgendwann pocht es mal wieder an unserem Fenster, und ein sehr wichtiger Platzwart macht uns klar, dass wir hier nicht bleiben können. Diesmal versuchen wir’s zu zweit, wiederholen langsam seine Worte, gucken uns verständnislos an und verstehen demonstrativ nix. Dies betreiben wir eine ganze Weile, belatschern ihn unsererseits mit unserer Art Spanisch und schließlich gibt er auf. Vielleicht hat er auch begriffen, dass wir für seinen Parkplatz keine Bedrohung darstellen.

Juves, 2011-05-19
Schon am frühen Morgen kommen die Quechua mit ihren Artesanías und kurz darauf die ersten Touri-Busse. Wir lassen uns nicht beirren und frühstücken erst mal in Ruhe.
Vor dem Felsen steht ein einzelner Felsblock, und bei genauem Hinsehen und etwas Fantasie kann man den Kopf eines Puma erkennen. Dies weist auf eine präinkaische Kultur hin.

Dann betreten wir das Innere durch einen schmalen Felsspalt. Sitze und Altäre sind aus dem monolithischen Fels geschlagen. Wir versuchen uns vorzustellen, wie hier in Anwesenheit der zu solchen Anlässen hervorgeholten Mumien kultische Handlungen und religiöse Zeremonien abgehalten und vollzogen wurden.

Das Quechua-Wort Q’engo bedeutet „gewunden“ und weist auf die in den Fels geschlagene, gewundene Rinne hin, in die Trank- oder Blutopfer geschüttet wurden, die dann in die Höhle des Felsens, in die Unterwelt, hinab flossen.

Danach geht’s zurück nach Cusco, wir wollen Heidi einen Besuch abstatten, um uns für die guten Informationen und Tipps zu bedanken und gleichzeitig nach ein paar Adressen zu fragen: Zahnarzt (meine Goldkrone trage ich seit geraumer Zeit im monedero, bei einem Backenzahn muss das Restatoll wieder mit einer Füllung versehen werden), Werkstatt zur Reparatur unserer Windschutzscheibe (der neue Riss hat eine beträchtliche Länge von 40 cm erreicht), wir suchen eine 2.Batterie für unsere Canon (die 1. schafft nur noch an die 200 Bilder). Heidi ist aber nicht da, sie sei in der Klinik, sie habe ein Baby bekommen, erklären ns die Mitarbeiterinnen. Herzlichen Glückwunsch auch von uns, liebe Heidi!

Annei, eine der Mitarbeiterinnen ist super hilfsbereit und erklärt sich bereit, nachmittags um 17:00 mit uns zu einer taller de parabrisas zu fahren, um die Windschutzscheibe reparieren zu lassen. Verschmitztes Lächeln: „No pagar gringo-precio, pagar peruano-precio!“ Auch wegen der Batterie wolle sie sich umhören.
Gleich wird auch noch eine Ambulanz zur Klinik bestellt. Wir müssen zurück zum Auto, weil da in meinem monedero noch die Goldkrone schlummert. Und wir kommen keinen Moment zu spät: gerade ist ein Abschleppunternehmen dabei herauszufinden, wo man vorn einen Haken mit einer Trosse anbringen kann. Wieder einmal wortreiches Palaver, in dem ich mein unzureichendes Spanisch unters Volk streue. Wie und warum auch immer, wir können unseren 3. Oldie aus den Klauen des Abschleppdienstes befreien, und ich fahre hinter der Ambulanz hinterher zur Klinik (hätten wir wahrscheinlich selber nur mit Mühe gefunden).
Unser Ambulanz-Wagen-Fahrer geleitet uns getreulich durch alle Barrieren bis wir der Zahnärztin, einer sehr sympathischen Quechua, gegenüberstehen. Rein in den Behandlungsstuhl, und nach einer halben Stunde ist alles überstanden, Kosten: unter 100 €.
Jetzt fahren wir erst mal zum „Club-Hotel“, unserem voraussichtlichen Standplatz für die nächsten Tage, in der Av. Tomasa Tito Condemayta N° 903. Sehr gepflegter Rasenstandplatz, Stromanschluss, Wasseranschluss, Pool, eigenes Badehäuschen, WiFi, …. , das alles für 23 $, da kann man nicht meckern.

Um 17:00 holen wir Annei in der Agentur Heidi ab, und fahren mir ihr erstmal zur taller de parabrisas. Ratzfatz ist ein Loch gebohrt, um die Ausbreitung des Risses zu verhindern. Ich überlege ernsthaft, ob ich nicht einen diamantbestückten Bohrer kaufen soll, um derartige Reparaturen demnächst selber vornehmen zu können. Wir bezahlen 10 Soles (=2,50 €) und weiter geht’s zum Mercado „El Molino“, ein Erlebnis im wahrsten Sinne des Wortes. Hier hinein traut sich kein Touri ohne einheimische Begleitung. Unsere Annei dagegen wuselt im Zick-Zack-Kurs durch die engen Gassen des Marktes, fragt hier, fragt dort: „¿Tienes una batteria como eso?“, und manchmal: „¿Quenta costa?“, und nach ca. 15 Stationen werden wir fündig, die richtige Batterie zu einem erstaunlich günstigen Preis von 50 Soles (=12,50 €). Gottseidank haben wir Annei, die uns zum Ausgang zurückführt.

Auf dem Rückweg zur Agentur erwischt uns mal wieder eine Riesendemo, diesmal gegen Keiko. Wir fahren immer wieder Umwege, bis wir beide die Orientierung verlieren. Aber Annei ist hier geboren, und schlussendlich erreichen wir die Agentur. Bei Annei bedanken wir uns mit Umarmungen und einem dicken Trinkgeld.

Der Weg zum Hotel ist eigentlich ganz einfach zu finden, aber die Rush-Hour, die Auswirkungen der Demo und die überall flackernden Leuchtreklamen führen dazu, dass ich eine auf Rot umschaltende Ampel in der Lichterflut nicht mehr rechtzeitig gesehen habe. Ich höre zwar noch ein Hupen, denke mir aber nichts dabei, hier hupt es schließlich ununterbrochen. Einen Polizisten auf einem Motorrad, der uns verfolgt, nehme ich dagegen schon ernster. Er nötigt uns zum Anhalten, verlangt alle nur erdenklichen Papiere, und erklärt uns wortreich – obwohl wir ihm erklärt haben, dass wir nur ein wenig Spanisch verstehen – dass wir eine rote Ampel überfahren haben und außerdem nicht angeschnallt gewesen seien. Das macht 400 plus 250 Soles, bezahlbar sofort, oder auf der Ausländerpolizei. Das sei eine Menge Geld, wie er uns immer wieder wortreich erklärt. Irgendwann kommen wir auf den Trichter: der Mann will bestochen werden. Wir einigen uns auf 100 Soles, und alle gegen uns erhobenen Ansprüche sind „nada“. Etwas aufgerührt ob dieser Erlebnisse erreichen wir dank Garmin und Ritas Erinnerungsvermögen unser „Club-Hotel“.

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3 Antworten zu Cusco und Umgebung

  1. Gerhild & Harald sagt:

    …. ach Lothar – wolltest Du am Campground Los Cedros mal wieder ein Lob von Rita, dass Du der beste Fahrer der Welt bist 😉 ? Na ja, is ja noch mal jut jejangen – wie der Niederrheiner so sagt 🙂
    Liebe Rita, lieber Lothar, mit Euren letzten beiden Reiseberichten aus Machu Picchu und dem „Valle Sagrado de los Incas“ hatten wir ja richtig zu tun. Schon Machu Picchu zu kommentieren sprengt ja den Rahmen für Euren Blog. Wir haben deshalb einfach Text und Bilder auf uns wirken lassen und Harald träumt seit Wochen nachts von Südamerika. Es ist unglaublich, was ihr alles zu sehen bekommt und wie ihr das organisiert!
    Beeindruckend, wie man an diversen Stellen in und um Cusco Steine bearbeitet und einsturzsicher eingepasst hat. Wir haben gelesen, dass die Inkafestung Saksaywaman in 70 Jahren von ca. 20.000 Indios bearbeitet wurde – von Personalmangel war damals wohl keine Rede, allerdings ist schon zu vermuten, dass im 15. Jahrhundert hier nicht nur freiwillig geschuftet wurde.
    An Hand einer kleinen Übersichtskarte auf einer Internetseite von „allaboutperutravel.com“ haben wir Richtung und Reiseroute mit allen Stationen im Urumbambatal nachvollziehen können. By the way: Kennt ihr die Quechua-Legende über die Wirkung der drei kleinen Wasserläufe in Tambomachay? Trinkt man von dem Wasserlauf rechts unten, so soll man davon jünger werden, trinkt man vom Wasserlauf links unten, so wird man Zwillinge bekommen, und der obere Wasserlauf soll eine segnende Wirkung haben. Sucht Euch was aus! 😉
    Auf jeden Fall habt ihr ja nun auch Erfahrung mit „el mordido“ – einmal bei rot und nicht angeschnallt durchfahren ist – in der inoffiziellen Währung – etwas teurer als ein farbenprächtiger Poncho oder etwa so teuer wie die Restaurierung von Krone und Restatoll.
    Macht es gut, wir senden Euch liebe Grüße ins „Clubhotel“! Gerhild und Harald

  2. Gerhild sagt:

    Hola viajeros,
    heute ist Samstag und ich lese gerade bei AFP und latina-press.com/news/, dass es im Südosten Perus in der Region um Puno seit 2 Wochen massive Proteste gegen eine Silbermine gibt, die ein kanadisches Unternehmen dort eröffnen will. Rund 15.000 Protestierer blockieren Hauptstraßen, den Flughafen sowie den Schienenverkehr und den Grenzverkehr nach Bolivien. Sie befürchten eine Verunreinigung des Trinkwassers und kritisieren, dass die Mine keine finanziellen Vorteile für die Region mit sich bringen werde. Zudem steht am 5. Juni die 2. Runde der Präsidentschaftswahlen an!

    Nun habt ihr zwar inzwischen reichlich Erfahrung mit diversen Reisehindernissen, aber wir hoffen trotzdem, dass ihr diesmal nicht davon betroffen seid.

    Liebe Grüße vom Niederrhein! Gerhild und natürlich auch von Harald

  3. Kanalratte sagt:

    hallo ihr 2!
    den Ausführungen unserer polyglotten Kommentatoren Gerhild und Harald habe ich nicht viel hinzuzufügen. ich fand es diesmal ziemlich abenteuerlich,was ihr so erlebt habt. Überspannt es nicht mit eurer defekten Spurstangenen .EinenUnfall braucht ihr nicht wirklich.
    Die Bilder der perfekt ingefugten Steinblöcke sind immer wieder beeindruckend-Löwentor in Griechenland ?wie ähnlich!? und doch nicht vergleichbar.
    Na denn, weiterhin unfallfreie gute Reise
    Eure Kanalratte

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