Vicuña bis San Pedro de Atacama

Miércules, 2011-03-02
Auf dem Rückweg von Vicuña zur Ruta 5 (Panamericana) überschreiten wir beim Stausee die 11.000 km seit B.Aires, das ist uns eine Gedenkminute wert.
Mittagspause machen wir hinter La Serena ausnahmsweise mal bei COPEC, kaufen eine „Guía para conocer (kennenlernen) Chile, Zona Norte“ und lösen gleich zwei der angehängten Gutscheine ein: es gibt Doppel-Hotdog extra: über die Folgen wird noch zu berichten sein.
Wir fahren durch eine Stein und Geröllwüste, die immerhin noch kleine Büsche und Flechten aufweist. Unvermittelt taucht ein kleines Wüstendorf auf. Wovon die Menschen hier leben, ist uns ein Rätsel.

In Vallenar finden wir einen Platz zum Übernachten direkt am Rio Huasco, der in dieser Siedlung für ausreichend Feuchtigkeit sorgt, um auch Großgrün gedeien zu lassen. Wir freuen uns über eine parkartige Ufergestaltung und genießen den Abend bei Paella de Pollo „Rio Huasco“.

Bilder

Juves, 2011-03-03
Wir sind angenehm überrascht, es auch in Copiapó nicht so heiß vorzufinden wie befürchtet. Es ist eine Stadt von immerhin 14.000 EW mitten in der Wüste. Aber auch hier gibt es einen Fluss, der in dem grünen Tal nicht nur klimatisch eine Erholung ist, sondern auch für landwirtschaftliche Erträge verantwortlich zeichnet. Unseren Kulturhunger konnte die Stadt allerdings nicht stillen: die Kirche San Francisco ist geschlossen, das Museum Estacion de Ferrocarril ist verwaist.

Wir machen uns einen leckeren Mangold-Eintopf und ziehen weiter Richtung Küste. Gerade dieser Wechsel zwischen Wüste und Pacific macht diese unsere Tour so reizvoll. Erstaunlicherweise haben wir hier seit Wochen keine Wohnmobilisten und Langzeitreisenden mehr gesehen. Die fahren wohl alle über Mendoza auf der argentinischen Seite.
Wir kommen nach Baia Inglesia, einem Touri-Badeort, den wir schnell wieder verlassen.
Am Denkmal von Caldera finden wir ein angemessenes, schönes Plätzchen für die Nacht mit Blick auf’s Meer, auf den Hafen und die Stadt.

Viernes, 2011-03-04
Die Ruta 5 führt uns weiter entlang der Pazifikküste. Eine steppenartige Landschaft mit Felsformationen und dazwischen liegenden Sandstränden. Hier und da sind auch touristische Accessoires zu entdecken, die aber z. Zt. völlig verwaist sind, die Saison ist zu Ende! In Chañaral machen wir Mittagspause an einer opulenten Uferpromenade, eingebettet in die vorgelagerten Felsen. Die Stadt rüstet wohl touristisch auf, war sie doch ehemals eine bedeutende Minenhafenstadt. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Die Menschen hier müssen eine andere Einnahmequelle für ihren Lebensunterhalt finden. Aber irgendwie mutet diese Uferanlage etwas sonderbar an, wenn man den Blick über das Städtchen schweifen lässt, staubig, dreckig, verfallen, von Armut gezeichnet. Für uns wenig einladend, länger zu bleiben. Es geht weiter.
Und nun beginnt unsere wirkliche Wüstenfahrt, Chañaral ist quasi das südliche Tor zur Kernwüste der Atacama. Die Panamericana wendet sich von der Küste ab und geht durch die Cordillera de Domeyko. Es ist sehr heiß, sehr trocken. Aber es sind auch total faszinierende Farbspiele und Geländeformationen von Bergen, Sand und Geröll.

Irgendwann wird es auch mal wieder Zeit, sich wieder ein nettes Plätzchen für die Nacht zu suchen. Irgendwie machen sich die Gratiswürstchen sehr deutlich bemerkbar, Toilettenpausen müssen immer häufiger eingelegt werden. Da sollte man doch besser eine Ansiedlung aufsuchen, um gegebenenfalls eine Ambulancia aufsuchen zu können. Ca. 20 km von der Panamericana entfernt liegt am Meer das kleine Fischdörfchen Taltal, ehemals der größte Minenhafen Nordchiles. Hier stellt man wohl auch auf Tourismus um, Aber, wie gesagt, die Saison ist zu Ende. Alles macht einen ziemlich geschlossenen und privat-einheimischen Eindruck, aber genau das ist es, was wir gesucht haben.

Sábado, 2011-03-05
11:00: die Wüste hat uns wieder. Auf 1.000 bis 2.000 m Höhe wächst hier nix mehr, kein Baum, kein Strauch, keine Kakteen, noch nicht einmal Flechten und Moose können sich hier halten. Wir sind im Zentralbereich der Atacama angekommen. Hier hat es seit Aufzeichnung des Wettergeschehens keine Niederschläge gegeben; auch der Küstennebel kommt nicht bis hier her durch. Es gibt nur Sand und Steine (und kaputte Autoreifen) längs der Ruta 5.
Und trotzdem, es ist ein unbeschreiblich, diese trockenste Wüste der Welt so hautnah zu erleben. Sand und Steine vor den Füßen und in der Ferne die Küstenkordillere in wechselnden zarten Pastellfarben.

Aber die Wüste ist wohl reich an Bodenschätzen. Immer wieder gibt es Abzweige zu irgendwelchen Minen. Von dort werden die Erze oder früher Salpeter mit Eisenbahnen weitertransportiert.

Mittagspause mit Pallea verdura de Atacama gab’s standesgemäß auf über 2.000 m auf einem „Estacionamiento“, die es hier reichlich hat, umringt von kaputten Autoreifen. Nur gut, dass es hier nicht so heiß ist, wie wir es auf unserer Motorradtour im Death Valley erlebt haben. Es hat nur 30° C und immer mehr oder weniger Wind, und es ist sehr trocken, das kann man bei genug zu Trinken sehr gut aushalten.
Nach einer halben Stunde Fahrt bei flirrender Helligkeit brauche ich schon wieder eine Pause, die Augen wollen nicht mehr. Kurzes Schläfchen und mit Unterstützung von Mate geht’s weiter. Mate habe ich als Muntermacher schätzen gelernt und kann ihn zum Durchhalten wärmstens empfehlen.

„Los Manos del Desierto“ als das Monument der Wüste hat uns voll in der Hand! Wenn man auf dieser Route unterwegs ist, darf dieser kurze Abstecher natürlich nicht fehlen.

Schließlich erreichen wir Antofagasta, mit 320.000 EW die größte Stadt Nordchiles. Wie ihr ja inzwischen alle wisst, reizt uns das Großstadtleben nicht so wirklich. Also fahren wir in den Norden der Stadt zum Wahrzeichen dieser Küstenregion: „La Portada de Antofagasta“. Hier gibt’s es einen Parkplatz unmittelbar an der Steilküste mit Wind, wo man die Nacht gut verbringen kann.

Domingo, 2011-03-06
Fliegenüberfall, wir können gar nicht so schnell klatschen, wie die Viecher nachkommen. Schneller Aufbruch ist geboten, Einkaufen bei UniMark (Lothar verlässt das WoMo lieber nicht, hier hat er doch eine Toilette nahe bei), tanken, und wieder geht es ab in die Wüste. In dem alten Museumsdorf Baquedano wollten wir Pause machen, aber Staub, Hitze, lärmende LKWs treiben uns rasch weiter. Ein Estacionamiento an der Panamericana mitten in der Wüste ist da doch weitaus angenehmer. Es gibt magen- und darmschonende Kost: Pollo con papas y zanahorias de Atacama.

Wir wollen auf jeden Fall heute noch bis San Pedro de Atacama kommen. Im Nachhinein betrachtet hätten wir in Calama Station machen sollen, um die Darminfektion „abzuwettern“.
Die Regionalstraße, gut ausgebaut, führt uns über den Paso Barros Arana mit 3.400 m. Dann empfängt uns die Hochebene des Salar de Atacama. Am Horizont sieht man San Pedro liegen, eine grüne Oase in der Wüste. Die Auswirkungen der Gratiswurst lassen es ratsam erscheinen, nicht auf dem großen Parkplatz hinter dem Museum zu campieren, sondern den Stellplatztipp eines Reiseveranstalters für geführte WoMo-Reisen aufzusuchen: Caming Los Perales, ein staubiger Platz, aber mit großen Bäumen, einigermaßen sauberen Klohäuschen und zeitweise warmen Duschen. Eine Gruppe von offensichtlich angetörnten jungen Männern erfreut uns die Nacht über mit Techno. Wir halten mit Pisco dagegen und schlafen irgendwann ein.

Lunes, 2011-03-07
Der Vormittag ist ausgefüllt mit Klogang, Bilder herunterladen, sortieren und verkleinern und Berichte schreiben. Aus unserer Bordapotheke gibt es jetzt auch erst einmal Loperamid, denn 4 Tage „flotten Hugo“ sind nun wirklich genug. Nachmittags traut sich Lothar dann auch, einen Rundgang durch das Pueblo zu unternehmen.
Es ist ein kleiner Ort mit kapp 2.500 EW und (offensichtlich bewusst) noch sehr ursprünglich erhalten. Schmale, enge Gassen mir Pista natural (Erdpiste) mit kleinen einstöckigen Häuschen in Adobe-Bauweise. Die Gärten sind zur Straße hin mit haushohen Mauern, ebenfalls aus Adobe, abgegrenzt. Aber entsprechend seiner Touristenfunktion sind in jedem Haus Agenturen für Touren in die Umgebung, Andenkenläden (artesania de …), Restaurants oder Hosterias untergebracht.
In einer der Agenturen buchen wir einen Ausflug zum Géiseres de Tatio.
Im Gringotreff Café Adobe gibt’s eine WiFi-Zona, die wir nutzen, um den letzten Bericht nun endlich mal ins Netz zu stellen.

Auch haben wir hier endlich die Gelegenheit, mal eine Wüstenkirche von innen zu betrachten, ein schlichter Adobebau, weiß gestrichen mit einem Dachgebälk aus Kaktusholz und die Pfetten nicht genagelt, sondern mit Lederriemen zusammengehalten.

Martes, 2011-03-08
03:00: der Wecker klingelt, 04:00: ein Minibus holt uns zur Tour de Géiseres ab. Es ist noch stockfinstere Nacht. Der Guide rät uns, einfach noch ein bisschen zu schlafen, das sei gut für die Höhenanpassung von 2.500 auf 4.300 m. Sehen könnten wir sowieso nichts. Auf der Rückfahrt würden wir uns dann alles genau anschauen, was es unterwegs noch interessantes gibt. Natürlich war bei dem Gerüttel und Geschüttel auf der Ripio an Schlaf nicht wirklich zu denken. 06:30 erreichen wir dann den Parkeineingang. Das höchste Geysirfeld der Welt erreichen wir schließlich um 07:00 Uhr, rechtzeitig, um die brodelnden und dampfenden Erdlöcher in der Morgendämmerung erleben zu können. Unter der profunden Führung unseres Guides machen wir einen Rundgang zu den aktiven Geysieren.


Die Sonne kriecht langsam über die bolivianischen Anden, die Geysire stellen ihre Aktivitäten ein, für die Gruppe gibt es ein Frühstück auf 4.300 m Höhe, für chilenische Verhältnisse ein wahrlich reichhaltiges: Brötchen mit Schinken und Käse belegt, frisch gekochte Frühstückseier, Kaffee und Mate de Coca, alles nett angerichtet auf einem Klapptisch.
So gestärkt wird nun ein Bad in den Thermen von Tatio angeboten. Zurück geht es über die Quebrada Caspana, ein Feuchtbiotop mit seltenen Vögeln

und Muchuca, einem Pueblo de Atacameño.

Die Menschen hier leben von der Lamazucht und der Herstellung von Lamawolleprodukten. Natürlich versuchen sie auch etwas von dem großen Kuchen Tourismus abzubekommen:

„1000 Pesos für 3 Fotos“.
In Serpentinen rumpelt unser Minibus weiter den Berg hinunter.

Im Valle de Cactos gibt es einen weiteren Stopp. Es ist doch erstaunlich, welche Ausmaße so ein Kaktus annehmen kann.

Um 12:30 sind wir wieder an unserem CP. Eine absolut gelungene Tour, wir haben sehr viel Interessantes gesehen, ein Spitzen-Guide, der in hervorragendem Englisch auch wissenschaftliche Dinge über die Geysiere, Vulkanismus und die Geologie vermitteln konnte.

Dank Loperamid brauchte Lothar kein Klohäuschen! Und er konnte diese Tour auch richtig genießen, und die 4.500 m haben ihm offensichtlich auch nicht zu schaffen gemacht.

Den Nachmittag verbringe ich mit Schlafen. Ob mir die Höhe nicht bekommen ist? War das ein Anflug von Höhenkrankheit? Jedenfalls fühlte ich mich wie beim Beginn einer schweren Grippe. (ne Grippe war’s wohl nicht, ist auch nix weiter gekommen.)

Miércules, 2011-03-09
Ich bin ausgeschlafen, Lothars Darmtätigkeit hat sich normalisiert. Zeit, diesen staubigen Platz zu verlassen. Nach dem üblichen Aufrödeln fahren wir noch 70 km südwärts in den Salar de Atacama, zur Laguna Chaxa. Unterwegs nehmen wir einen ältern Señior bis nach Toconao mit, eine Oase in der Wüste. Dieses Dorf lebt von einem Gletscherfluss, hier gedeihen sogar Zitrusfrüchte, so wie der Señor uns erzählt.

Die letzten 10 km bis zum Parkeingang fahren wir auf einer Salzpiste – die hatten wir ja noch nicht! Natürlich kommen wir wieder um die Mittagszeit dort an, in sengender Hitze. Aber am Parkeingang gibt es einen wunderschönen überdachten, schattigen Platz, wo es erst einmal Mittagessen gibt: Tortilla de Atacama.

In der brütenden Hitze zu warten, bis es kühler wird, macht nicht so wirklich Sinn. Also Hüte auf und rein in den Salar. Glitzernde Salzkrusten in unterschiedlichen Farben, je nach Beimischung von Mineralien und Erdsorten.

Flamingos und andere Vögel erwarten uns.

Ein paar Salzproben haben wir als Anschauungsobjekte stibitzt.
Es ist noch früh am Tag, noch Zeit genug zum Valle de la Luna zu fahren. Der Besuch dieser Landschaftsattraktion wird vor allem für die frühen Abendstunden empfohlen. Laut Information eines Parkrangers sei der Sonnenuntergang an der großen Sanddüne um 20:00 Uhr zu erwarten, das ganz besondere Erlebnis in diesem Tal. Das haben wir dann allerdings verpasst, 10 Minuten vor 8:00 erreichten wir nach anstrengendem Marsch durch weichen tiefem Sand den Gipfel der Düne, doch die Sonne war bereits hinter den Bergspitzen verschwunden! Schade, sehr schade. Aber zuvor hatten wir ein besondere Erlebnis, die Quebrada, una Cuvea, in totaler Finsternis zu durchkriechen. Hiervon gibt es ’zig Fotos, die Lothar letztendlich gemacht hat, um über die Blitzaufnahme eine Ahnung vom weiteren Verlauf der Höhle zu bekommen.

Natürlich waren auch die Berg- und Felsformationen in der Abendsonne sehr fotogen.

Und sehen die Schuhe nach dieser Besichtigungstour aus.

Da das Valle um 21:00 geschlossen wird, erübrigte sich für uns die Suche nach einem Nachtstandort zwischen den Rockys. Sehr empfehlen können wir den Parkplatz am Eingang zum Valle: Kiesplatz, sehr ruhig. Zwei weitere Camper sind offensichtlich der gleichen Meinung.

Juves, 2011-03-10
Beim Frühstück schauen wir unserem Nachbarn (3 Holländer sind für ½ Jahr unterwegs, ebenfalls mit einem umgebauten VW) beim Reinigen des Luftfilters zu. Sicherlich eine sinnvolle Aktion auch für unseren LT nach soviel staubigen Kilometern. Also steht für heute früh erst einmal Wartung unseres 3. Oldies auf dem Programm. Der andere Nachbar (eine junge Familie aus München, ebenfalls ½ Jahr unterwegs, bevor die kleine Tochter zur Schule kommt) bietet uns ihren Kompressor an, um das Auspusten des Luftfilters effektiver zu gestalten. Auch ein bisschen Öl könnte der Motor vertragen. Der Reifen hinten rechts, den wir schon einmal haben flicken lassen, macht uns ein wenig Kummer. Er verliert Luft, eine Schraube steckt in der Decke. Die Reparatur muss aber warten bis Cálama.

Dieser Beitrag wurde unter Chile, Reiseberichte veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Vicuña bis San Pedro de Atacama

  1. Kanalratte sagt:

    Hallo Leute!
    . Aktuetell habe ich keine richtige Zeit-
    viel Stress und Sorgen . Bin unheimlich eingespannt. Egal, das muß euch jetzt nicht stören-. Danke für den schönen <Blog.Wieder sehr beeindruckend. Ich liebe die Wüste. Habt ihr schon von der grauenhaften Katastrophe in Japan gehört? Erdbeben, 10m Tsunamie und Kernschmelze in 4 Kraftwerken?
    Habe im Moment keine Zeit, habe aber noch eine schöne Nachricht. Melde mich Sonntag.

    Liebe Grüße
    Walter

  2. Hallo ihr drei 🙂
    Wie gehts euch denn ??? Selbstverständlich wunderbar oder ?
    Wir sind fleissig eure Reiseberichte am lesen (supermegaspannend).
    Unser Sprinter ist auch schon bald wieder Zuhause. Ihr habt ganz tolle Fotos gemacht 🙂
    Viel Spass und Glück wünschen wir euch für die weiterreise
    Liebe Grüsse Aluis & Barbara

    Ps: Funktionierts mit der Gasbetankung ??

  3. Thomas Weickardt sagt:

    Hallo Rita, hallo Loddar,

    super Bericht mit Bildern wieder. Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich auf eure Seite sehe; habe mir ein festes Lesezeichen angelegt, auf das ich regelmäßig klicke. Es macht echt Spaß, zu lesen, was ihr so erlebt und verfolge eure Tour immer auf google earth.
    Macht echt süchtig, sowas auch mal zu starten. Schaun mer mal, das Auto hätte ich ja dafür.
    Wie sind eigentlich die Spritpreise bei euch. Hier sind wir i.M. bei 1.50€/l angelangt. Da macht das Tanken keinen Spaß mehr.
    Viele Grüße und gute Weiterfahrt

    Thomas

    • Lothar sagt:

      Hallo Thomas,
      es freut uns natürlich aufrichtig, dass du ganz offensichtlich so viel Gefallen an unseren Reisenotizen hast. Derartige feedbacks halten unsere Motivation auf einem hohen Niveau, zu schreiben und aus Hunderten von Fotos ein paar für den Blog auszusuchen; ist manchmal wirklich nicht einfach ;-). Wenn du sowas auch mal machen willst: die Preise sowohl fürs Auto als auch die Grundnahrungsmittel (Brot, Fleisch, Gemüse, Obst, Wein, Schnaps, etc.) sind in Südamerika deutlich niedriger als in Deutschland. Preislich liegen Argentinien und Chile an der Spitze, in Bolivien zahlen wir aktuell für den Liter Diesel 0,37 €, in Venezuela angeblich nur noch 0,10 – 0,20 €. Insgesamt leben wir hier einschließlich Fahrkosten, Eintrittsgelder und ab und zu Übernachtungskosten preiswerter als in Remscheid.
      Viele Grüße – auch von Rita –
      an dich und deine Familie
      Lothar

  4. Uwe sagt:

    Liebe Rita, lieber Lothar,
    herzlichen Dank für die schönen Berichte und die tollen Fotos. Ich freue mich, dass ich Eure Tour so nah miterleben kann.
    Herzliche Grüße
    Uwe

  5. Gerhild & Harald sagt:

    Hola conductores del desierto,
    wir hatten natürlich wie immer sehr zeitnah Euren in jeder Beziehung bildreichen Bericht über die Route von Vicuña nach San Pedro de Atacama gelesen, aber die Nachrichten aus Japan und dem Nahen Osten haben uns doch recht beschäftigt und so ist unsere Kommentierung erst mal auf der Strecke geblieben.

    Ganz ohne unseren „Senf“ soll dieser Abschnitt aber doch nicht bleiben und so bewundern wir an dieser Stelle wirklich mal ausdrücklich Ritas Kochkünste. Wahrscheinlich habt ihr inzwischen auch ein Reisekochbuch angelegt mit solch ansprechenden Gerichten wie Paella de Pollo „Rio Huasco“ oder „Tortilla de Atacama“. Wer schon mal im WoMo gekocht hat, weiß ja, welches Improvisationstalent hier gefordert ist, um el conductor y sabelotodo ständig bei Laune zu halten. Dafür lässt man doch in Zukunft doch glatt jedes Gratis- Doppelhotdog liegen 😉 oder? Alles wieder richtig ok? Lo esperamos!

    Die so unterschiedlichen Farbkompositionen auf Euren Fotos sind wieder mal einfach toll – die düster dampfenden Geysire oder das helle Grün des Feuchtbiotops der Quebrada Caspana genauso wie die Lehmziegelbauten in San Pedro (wir wissen nun auch, dass Adobe ein Synonym für Lehmziegel ist), die Salzwüste bei Antofagasta und das Valle de la Luna. – Habt Ihr eigentlich noch Platz in Eurem „Hauptspeicher“ für alle diese Sinneseindrücke?

    Wir haben gerade gesehen, dass die nächste Etappe schon abholbereit ist und freuen uns darauf. Liebe Grüße vom Niederrhein – hier wird es langsam Frühling! Gerhild und Harald

Schreibe einen Kommentar