Los Antigues bis Ancud, Chiloé

Lunes, 2011-01-31
Was die Schotterstrecken nicht geschafft haben, schaffe ich durch einen kleinen Moment Unachtsankeit. Beim rückwärts Ausparken auf dem Campingplatz erwische ich einen Baum, der sich hinterhältigerweise im toten Winkel zwischen Außen- und Rückspiegel versteckt gehalten hat. Das Ergebnis: linke Hecktür eingedrückt und linke hintere Stoßstange zerbrochen.

Um die Stoßstange mache ich mir keine Sorgen, aber die Hecktür bedarf wohl einer größeren Reparatur. Immerhin schließt sie noch; dass sie aber noch regen- und einigermaßen staubdicht ist, darf bezweifelt werden. Und ob ich das selber behelfsmäßig richten kann? – nos vemos. Die Lehre: immer erst einmal uns Auto laufen, bevor man rückwärts losfährt.

Martes, 2011-02-01
Wir haben beschlossen, unsere geplante Reiseroute zu verlassen. Wir haben erst mal genug Pampa und Steppe gesehen. Auf besondere Empfehlung von Ricardo und Eliana aus Punta Arenas (die uns zum Kaffee eingeladen und unsere Wäsche gewaschen hatten) fahren wir nicht weiter auf der Ruta 40, sondern gehen bei Chico Chile über die Grenze nach Chile.
Dort hatten wir dann auch gleich wieder ein besonderes Erlebnis mit der Lebensmittelkontrolle: Ein Teil unserer Gewürze, die wir bereits zweimal über die chilenische Grenze transportiert hatten, wurden nun konfisziert: Lorbeerblätter, Wachholderbeeren, Oregano, Thymian und Linsen, nicht aber z. B. Basilikum und Majoran.
Versteht das irgendwer? Auch eine (!) unserer 4 Gemüsekisten aus Holz hatte es der Grenzbeamtin angetan; jetzt haben wir immerhin noch 3! Ebenfalls mein Wanderstab aus Naturholz ging in den Besitz der Grenzbeamtin über. Vielleicht war sie etwas enttäuscht, dass wir ihr die Gewürze nicht in den Originalgefäßen überlassen, sondern alles zusammen in eine Plastiktüte gekippt haben?! Aber das war wieder unser Bauernopfer, das leckere frische Gulasch, die Wurst und den Schinken hat sie nicht gefunden!

Wir nehmen die Schotterpiste entlang des südlichen Ufers des Lago Buenos Aires, der in Chile Lago General Carrera heißt. Es ist nach dem Titicaca-See der zweitgrößte See in Südamerika. Diese Planänderung hat sich wirklich gelohnt. Wir werden wieder einmal mit einer grandiosen Landschaftskulisse verwöhnt.

Die Ribio (=Abfall, Bauschutt), so nennen die Chilenen ihre Schotter-, Erd-, Wellblechpisten, ist zunächst noch prima zu fahren. Mit zunehmender Entfernung zur Grenze wird sie jedoch immer schlechter. Schließlich stoßen wir nach 115 km auf die Carretera Austral, eine der „50 schönsten Traumstraßen der Welt“. Traumhaft ist die Landschaft, die Straße eher albtraumhaft. Die schmale Schotterpiste mäandriert bergauf, bergab entlang des Seeufers. Immer wieder gibt es überraschende Ausblicke auf den See und in die Berge mit schneebedeckten Gipfelregionen.

Unterwegs treffen wir wieder einmal die französische Familie mit ihren 2 Kindern. Sie fahren mit einem Platten hinten rechts über die Ribio, ohne es bisher bemerkt zu haben. Unsere Lichthupe und Fanfare nehmen sie wahr, und wir können sie auf ihr Problem hinweisen. Sie können sich selbst helfen und es geht weiter bis zum Abzweig Catedral de Mármol. Nach kurzer Überlegung beschließen wir, die Zufahrt auch ohne Allrad schaffen zu können. Bilder gibt es leider keine, da ich alle Hände voll zu tun hatte, das Auto heile nach unten zu bringen, und Rita, sich festzuhalten. Vamos a ver, wie wir hier wieder rauf kommen, alles ist regennass und fitschig. Unten am See gibt’s ein kleines Häuschen mit Excursionsangebot und einen „Natur-Campground“ mit Plumsklo.

Auf jeden Fall ist unsere Nachtruhe gesichert, keine Randale bis spät nach Mitternacht, nur leises Vogelgezwitscher und (leider) Nieselregen.

Miércoles, 2011-02-02
Ein neuer Tag, die Sonne kämpft sich durch die Wolken – das sieht alles sehr vielversprechend aus. Wir machen eine Bootstour zur Catedral de Mármol. Mit einem kleinen, offenen Motorboot geht’s los und schnell sind die Marmorfelsen im Wasser erreicht. Steinformationen und Höhlen, in die man hinein und durch die man hindurch fahren kann, in unterschiedlichen Farben, eine sehr beeindruckende Kulisse.

Nach einer Stunde sind wir zurück und bekommen Besuch von der hauseigenen Katze, die sich morgens schon mit Lothar angefreundet hatte.

Und dann erklimmen wir wieder den Berg, um auf die Piste zu kommen. Unser guter 3. Oldie hat mächtig zu tun. Aber wie sagte Lothar: „Ich weiß doch, dass dieses Auto ein Arbeitstier ist, und mindestens im 1. Gang schafft der das. Und zur Not haben wir auch noch Schneeketten.“

Weiter geht’s auf der Carretera Austral bis Cohaique, vorbei an imposanten Zuflüssen zum Lago. Die Schotterpiste endet aber schon 90 km vor der Bezirksstadt mit einer Baustelle.

Es schabt und kratzt mächtig unter dem Auto, aber es geht gerade mal noch gut. Die Durchreisenden werden hier wohl zum kostenlosen Planieren und Verdichten des lockeren Bodens eingesetzt. Zum Ende des Tages gibt’s zur Erholung für Mensch und Material dann doch noch ein bisschen Asphalt.

Juves, 2011-02-03
Die Hängebrücke von Puerto Aisen wird in der Reiseliteratur als besichtigungswürdig erachtet. Immerhin ist es die längste ihrer Art in Chile, erbaut in den 60er Jahren.

Nun ja, für einen aus dem Bergischen, der die Müngstener Brücke vor der Nase hat, war dieser Abstecher durchaus entbehrlich. Aber was soll’s, die Straßen sind gut, und das noch weitere 100 km. Und dann geht’s ab in den kalten Regenwald, sowohl landschaftlich als auch straßenbautechnisch ein absolutes Erlebnis. Wer glaubt und sagt, die berüchtigte Ruta 40 sei anstrengend für Fahrer, Beifahrer und Fahrzeug, der ist die Ruta 7, die Carretera Austral in Chile noch nicht gefahren.


Für die letzten 60 km bis Puyuhuapi, wie der Name schon erkennen lässt eine deutsche Siedlungsgründung, brauchen wir 4 ½ Stunden. Ziemlich fertig quartieren wir uns auf dem örtlichen Campground ein, wieder mal einer mit besonderen Eigenschaften: die kleinen Zelte der Backpackers stehen in Ställen und Scheunen, ein Hinweis darauf, dass es hier vorwiegend regnet?

Wir bekommen einen Standplatz an der Straße vor dem eigentlichen Gelände zugewiesen und der Jefe höchstpersönlich legt uns noch eine Stromleitung. Die Duschen, einfacher Betonboden, aber sauber, werden abends noch mal für uns aufgeheizt.

Viernes, 2010-02-04
Auch dieser Tag erfreut uns mit unbefestigten Naturpisten, teilweise mit altem, ausgefahrenem Schotter, was sie aber auch nicht wirklich besser macht. Angesichts dieser Straßenqualität ist man höchst erstaunt und beeindruckt, dass sich Fahrrad-Tourenfahrer diese Strapazen antun – alle Hochachtung! Aber auch andere Zeitgenossen bewältigen diese Strecke ohne „Blechummantelung“.

Bilder

Endlich, 30 km vor Chaitén, beginnt wieder die „Flüster-“Asphalt-Strecke, eine Wohltat für Ohren und Nerven. Chaitén ist der Fährhafen für den Transit zur Insel Chiloé, die wir neu in unseren Routenplan mit aufgenommen haben. Die Stadt macht einen desolaten, verwüsteten Eindruck, so als sei hier ein Tsunami hereingebrochen. Entsprechende Hinweisschilder für Fluchtrichtungen hatten wir schon an den Straßen gesehen. An der Touristen-Info erfährt Rita, dass es 2008 einen Ausbruch des Vulkans Michimavida in unmittelbarer Nähe gab, der einen Kollaps des Rio Yelcho auslöste, was zu erheblichen Verwüstungen und Bränden in der Stadt führte.

An der Billetería erfährt Rita, dass die Fähre für den morgigen Samstag bereits ausgebucht ist. Die Fähre fährt zweimal in der Woche, das nächste Mal am Dienstag. Was tun wir 4 Tage lang in einer verwüsteten Stadt, wie dieser? Auf Empfehlung der supernetten Frau an der Touri-Info beschließen wir, uns im Nationalpark Pumalin zu tummeln, bis die Fähre gewillt ist, uns mitzunehmen.

Sábado, 2011-02-05
Rita steht morgens wieder in der Billetería, um Tickets zu buchen. Der Laden ist brechend voll. Backpackers, Biker, Camper, Einheimische versuchen, irgendein Ticket nach irgendwohin zu ergattern. Endlich ist sie an der Reihe. Nochmals die Bestätigung: Platz auf der Fähre „para dos personas y vehiculo“ erst am Dienstag, si, si. Für die Buchung benötigt die Dame Reisepässe und Wagenpapiere, die hatte Rita nicht mitgenommen, un momento. Drei Minuten später kann sie die Papiere auf den Tisch legen. Da taucht der Jefe des Ladens auf: „Dos personas y vehiculo ochi!“ Die Dame hinter dem Tresen strahlt und fragt, ob wir schon heute fahren wollen. „Si, claro, si, si!
Wir nutzen die Zeit bis zur Abfahrt der Fähre um 15:00 (Einchecken um 13:00), und fahren doch noch mal ein bisschen Ribio in den Pumalin-Park. Dies ist der größte private Park Südamerikas und gehört dem Multimilliadär Douglas Tompkins. Der hat 1990 sein weltbekanntes Label Esprit zum größten Teil verkauft und widmet sich nun Umwelt- und Sozialprojekten. Eines der Projekte ist der 450.000 Hektar große Park mit Naturlehrpfaden, Biogärten, Campingplätzen, Cabañas, Besucherzentren und Treckingpfaden. Leider sind durch den Vulkanausbruch 2008 Teile des Parks zerstört. Der Teil den wir sehen konnten, machte jedoch einen ausgesprochen gepflegten Eindruck.

Bei unserer Fahrt durch den Park werden wir angehalten, haben wir was falsch gemacht? Nein, kurze Zeit später erscheint ein Flugzeug und benutzt die an dieser Stelle breiter ausgebaute Schotterpiste als Startbahn. Das hatten wir hier nicht erwartet.

Wir sind pünktlich um 13:00 zurück zum Einchecken, haben aber in der kleinen Warteschlange noch genug Muße, Frikadellen zu braten und mit sichtlichem Genuss zu verspeisen.

Nachmittags tuckern wir bei schönstem Sonnenschein gemütlich mit 15 Knoten entlang der Inseln des Canal Apiao von Chaitén nach Castro, der Hauptstadt der Insel Chiloé. Die Überfahrt für umgerechnet 165 € sollte 5 Stunden dauern, wir waren aber erst gegen 22:30 an Land. Klar, dass wir da nicht noch großartig nach einem besonderen Platz suchen. Wir fahren einfach an den östlichen Rand der City an einen kleinen Park mit Blick aufs Meer.

Domingo, 2011-02-06
Früher Morgen, der Wind pustet ums Auto. Ein Blick aus meiner Dachluke und ich sehe von der Morgensonne ins rechte Licht gerückt die berühmten Palafitos direkt gegenüber der Bergnase, auf der wir für die Nacht ein Plätzchen gefunden hatten.

Jetzt ist Ebbe, bei Flut können die Fischer mit ihren Booten direkt unter den Häusern zwischen den Pfählen einparken. Bei meinem weiteren morgentlichen Erkundungsgang find ich leider keine Panaderia, die zu so früher Stunde schon geöffnet hat. Aber die Kathedrale San Francisco – in für diese Gegend typischer Holzbauweise, leider komplett mit Blech verkleidet – und noch ein paar typische Bürgerhäuser mit Holzschindeln.

Von Dalcahue (schon in präkolumbischer Zeit ein Hafenort) haben wir gelesen, dass es dort just an diesem Sonntag ein besonderes Event gibt: die alljährliche „Feria Artesanal“, ein großer Kunsthandwerkermarkt mit Strickwaren, Körben, Schnitzarbeiten, aber auch Gemüse, Fisch und Muscheln. Das wollen wir uns nicht entgehen lassen, zumal es auch ein besonderes, typisches Gericht gibt: „Curanto“, ein Gericht, das aus der Erde kommt. Wir finden in einem Hinterhof eines Restaurants ein paar Männer, die sich um ein Quadrat auf der Erde geschart haben.

Dort ist die Zubereitung der ortstypischen kulinarischen Spezialität bereits voll im Gange. Heiße Lavasteine sind bedeckt mit den großen Nalca-Blättern. Darauf garen, wiederum abgedeckt mit Nalca-Blättern und einer Plane Fleisch, Hähnchen, Chorizo, Knödel, Kartoffeln und Muscheln.

Eigentlich ist der Gastraum im Restaurant, aber wir werden sehr herzlich – obwohl offensichtlich Gringos – eingeladen, im Hof an einem der beiden Tische Platz zu nehmen, und bekommen schon mal eine Kostprobe der Muscheln zum probieren. Es ist lecker und es verleitet zu mehr. Wir bestellen zwei (!) Portionen und haben unser gastonomisches Stauvermögen maßlos überschätzt.

Plötzlich hören wir so etwas wie hausgemachte Musik. Und tatsächlich, im Gastsaal des Restaurants, eine Treppe nach oben, bieten Vater und Sohn hausgemacht Musikalisches zu hausgemacht Kulinarischem, das kommt an.

Die Kapazitätsgrenze des Stauvolumens ist bereits überschritten, die nicht mehr geschafften Muscheln werden eingepackt, und weiter geht’s Richtung Ancud, von wo wir wieder zum Festland übersetzen wollen. Unterwegs treffen wir noch auf eine traditionelle Holzkirche, diesmal nicht mit Blech verkleidet. Und ich bin froh, hier mal ein Verdauungspäuschen einlegen zu können, ohne dass es besonders auffällt.

Problemlos laufen wir Ancud an, unser Garmin kennt sich hier aus und führt uns zu einem Campingplatz in exquisierter Lage auf einer Felsnase mit Blick auf’s Meer. Nach kaltem Regenwald und Schotterpisten, Sturmböen und Staub auf einer Wiese zwischen Palmen und Blumen im Sonnenschein, das werden wir erstmal ein bis zwei Tage genießen. Zeit, um mal wieder den Blog zu aktualisieren, Zeit, die Füße hoch zu legen, Zeit, die Seele baumeln zu lassen.

Lunes, 2011-02-07
Und weil’s so schön ist, bleiben wir noch einen Tag und dann geht’s weiter gen Norden.

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15 Antworten zu Los Antigues bis Ancud, Chiloé

  1. Jürgen sagt:

    Hallo,
    jetzt habe ich eine ganz merkwürdige Frage: habt ihr noch ein zweites Foto, oder eine genauere Erinnerung, von dem Camper, der hinter dem ‚Grader‘ steht, auf dem Bild wo die Schotterbaustelle in Teer übergeht???
    Es sieht echt aus wie unser alter Truck: ein dunkelroter Ford F250 mit einem weißen Bigfoot camper hinten d’rauf. Den haben wir eine eine sehr liebenswerte Familie in Santiago verkauft. Also bin ich jetzt ECHT neugierig!!!

    • Lothar sagt:

      Hallo Jürgen,
      leider haben wir auf den besagten Camper nicht so wirklich geachtet, wir hatten zu tun mit Fahrzeug auf der Straße halten und Fotografieren und Filmen. Wir werden die nächste Zeit die Augen aufhalten und sehen, ob wir dem Teil nochmal begegnen. Allerdings war er ja wohl in entgegengesetzter Richtung unterwegs.

  2. Jürgen sagt:

    Ein paar Bilder von Chiloe, waehrend der Vulkan noch aktiv war, und von unserem Camper hier: http://www.dare2go.com/SouthAmerica2/pat-pic3.shtml

    • Gerhild sagt:

      Zwischenruf: Danke für den Hinweis auf die Fotos von Chaitén und Euren Bericht von 2009, als der Vulkan noch längst nicht zur Ruhe gekommen war. Schön auch Euer Blickwinkel z.B. zum Foto 15 „Chile Chico to Puerto Guadal“ und der von Rita & Lothar im 1. Bild zu diesem Eintrag. Da muss doch Fernweh aufkommen! Gerhild

  3. Gerhild & Harald sagt:

    Hola, amos de ribios,
    es sieht so aus, als hätte euer 3. Oldie inzwischen die Dichtigkeitsprobe bestanden, oder waren die letzten Anforderungen noch nicht hart genug? Von vorn und von der Seite fügt er sich ja immer ausgesprochen hübsch in die Landschaft ein!
    Da unser Hausatlas für Eure Reise einfach unterdimensioniert ist, haben wir uns für den letzten Bericht die folgende (durch Mausklick vergrößerbare) Karte der Carretera Austral hochgeladen:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a1/Carretera_Austral.png
    Da kann man mit dem Finger auf der Landkarte mitreisen – von Chile Chico bis nach Ancud – und schon ein Stück nach vorne sehen – nach Puerto Montt und wir können nur staunen, wie das Auto diese Straßen bewältigen kann, wobei wir die Hochachtung auf Fahrer und Beifahrer gleich mit ausdehnen. Ich (Gerhild) bin mal ausgestiegen, als Harald in Norwegen über einen unfertigen Staudamm meinte fahren zu müssen.

    Liebe Grüße an Euch und eine gute Weiterreise, Gerhild & Harald

  4. Hallo ihr drei
    Sehr interessante Reiseberichte und wunderschöne Bilder habt ihr.
    Funktioniert das Gasauffüllen immer noch 🙂 ???
    Weiterhin gute Reise und Blechheil wünschen wir euch.
    Für uns ist’s in 2 Wochen leider schon vorbei
    Liebe Grüsse Aluis & Barbara

    • Lothar sagt:

      Hallo Aluis & Barbara,
      schön, dass ihr euch gemeldet habt. Für einen Einblick in eure Website reicht im Moment unser Akku nicht mehr aus. Das holen wir bei Gelegenheit nach. Bisher reicht unser Gas noch mit der Füllung aus Ushuaia, wir sind bei ca. 40 %, haben aber bisher auch noch nie den Heizofen gebraucht. Wie’s weitergeht, nos vemos.

  5. Kanalratte sagt:

    hallo ihr 3!

    konnte mich leider eine zeitlang nicht melden.ich hatte unglaublich viel zu tun. Mal wieder alle Döktersch krank oder weg.Komme nur zum schlafen nach Hause.Schöne Strassenverhältnisse. Mit der Türe tut mir leid,ist mir vor 3 wochen auch so passiert. den toten Winkel gibt es wirklich.Den kopf zu drehen fällt ja auch langsam schwerer.ich sitzegerade auf dem Klo, dem Hort männlicher Muße und freue mich über den Blog. Diesmal kam mir irgengwie alles sehr vertraut vor.Wie eine Mischung aus Norwegen und Italien.Liebe Rita! Ich habe irgendwie Angst, dass wir anlässlich deines Geburtstages am 22.2 evtl. keine Kontakte haben werden, deswegen sende ich schonmal verschämte Glückwünsche, in der Hoffnung, dass du sie am 22. dann vorfindest.Ein tolleres Geburtstagsgeschenk als ihr gerade durchzieht, kann man eh nicht haben. Dir lieber Lothar Dank für deine Regieanweisungen. Also werde ich heute mitternacht mal was versuchen. skypen, bloggen, telefonieren, einfach so, wei les Spass macht, wenn es per Zufall klappen sollte.Lasst euch bloß nicht zum Internet sklaven. verkümmern. Geniesst eure Reise. Bilder wie immer toll.

    Sehnsuchtsvolle Grüße and happy birthday

    Walter

  6. Sandra Wieben sagt:

    Sitze hier bei Walter und wir forsten die Bilder durch, schlechtes Gewissen nemmich weil viel Arbeit mit Püppi- Melde mich noch liebe Grüße die kleine vom Deich

    und uns Channel Rat

  7. Hallo zusammen
    Freut uns, dass wir euch so helfen konnten, und das wir so gerühmt werden auf eurer Seite. So helfen wir natürlich immer gerne. Wo seit Ihr eigentlich? Bereits wieder in La Paz? Wir sind in Arequipa und wissen noch nicht obs Richtung Salar de Uyuni geht oder
    doch wieder Richtung La Paz und dann Cochabamba. Wer weiss. Vielleicht sehen wir uns noch einmal. Hätten sicher noch mehr Kartenmaterial. 🙂 Ganz liebe Grüsse aus Peru…

    Denise und Stefan

    • Rita sagt:

      Hallo ihr Zwei,
      noch sind wir in Sucre, aber morgen geht es endlich weiter, die Straßensperren sind aufgehoben! (Näheres hierüber im neuen Blogeintrag). Leider sind unsere Ersatzteile noch nicht in La Paz eingetroffen. Deshalb nehmen wir auch nicht den direkten Weg dorthin, sondern über den Uyunis-Salar. Vielleicht sehen wir uns dort. Solltet ihr über Sucre Richtung Brasilien fahren, unbedingt bei Marco (Schweizer), Casa de tourismo in der Calle Bustillos N° 131 Infos zu dieser Strecke einholen. Na, vielleicht habt ihr das ja schon längst getan!

      Herzliche Grüße und gute Weiterreise

      Rita und Lothar

      • Hallo Ihr 2

        Wir lassen den Salar leider aus. Da es nach Auskunft in San Pedro de Atacama immer noch für ca. 1 Monat Wasser auf dem Salar hat. Und das wollen wir unserem Landy nicht antun. Wir sind bereits La Paz vorbei und geniessen die Hotelanlage Campestre in Cochabamba. Sehr teuer für Bolivien, dafür Frühstück und Pool dabei. Morgen fahren wir die Hochlandroute nach Samaipata und wollen dort im Amboro Nationalpark ein bisschen Tiere beobachten. Giftschlangen, Jaguare, viele Vögel und natürlich auch Affen. Darauf und auf die Hochlandstrasse freuen wir uns riesig. Wir hoffen, das Wasser macht uns hier nicht einen Strich durch die Rechnung.

        Wir sehen es.

        Machts gut und falls Ihr nochmals Hilfe benötigt beim GPS lasst es uns doch per E-Mail wissen.

        Vielleicht sehen wir uns ja noch einmal…..
        Unsere Route geht dann weiter in den Pantanal, Paraguay, Iguazu und dann weiter nach Uruguay wo wir dann mitte Juli rüber nach Buenos Aires und dann weiter ins gute alte Europa dürfen (müssen). Und dann wird uns das Alltagsleben schon wieder erreichen. Und das bis zum nächsten Trip…. 🙂

        Grüsse aus Cochabamba

        Denise und Stefan

        • Lothar sagt:

          Hallo Denise und Stefan,
          dass ihr nicht mit eurem Landy durch den Salar gefahren seid war sicher eine richtige Entscheidung. Wir haben von Uyuni aus einen Kurztrip bis zu dem Salzhotel gemacht, waren aber im Nachhinein vom Preis-Leistungsverhältnis doch ein bisschen enttäuscht. Ich hoffe, dass ihr bei euren Tierbeobachtungen im Amboro erfolgreicher wart.
          So wie es ausschaut, nehmen wir jetzt doch sehr unterschiedliche Routen, ihr nach Osten, wir nach Norden, da wird ein nochmaliges Treffen eher unwahrscheinlich. Aber wer weiß …
          Beste Grüße aus dem Hotel Oberland
          (in dem wir immer noch auf das 2. Päckchen mit Ersatzteilen aus der Heimat warten)
          Lothar & Rita

  8. Harald Schmalor sagt:

    Lieber Lothar, zu deinem Geburtstag wünschen Reni und ich dir alles Liebe. Euch Dreien wünschen wir noch viele interessante Begegnungen, viel Gesundheit und ein heiles Wiederkommen. Die Hälfte eurer Zeit ist ja schon rum, wenn es bei einem Jahr bleibt. Unser Enkelchen ist nun auch schon 8 Monate alt. Morgen fahren wir zu meiner Schwester nach Schleswig, wo sich zu Ostern dann die ganze Sippe aus Frankfurt, Braunschweig, Kiel und Berlin trifft. Nur Philip und seine Kirsten können nicht dorthin kommen.

    Liebe Grüße an Rita

    Reni und Harald

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